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Re: Ehegattennachzug

Verfasst: 07 Jul 2009, 14:53
von mausidavid
Danke auf jeden Fall an Alle die sich hier Mühe gegeben haben, mir alles zu erklären. Mit dem Visa bisher bin icherstmal am Ende...bis neue Fragen aufkommen....spätestens wenn wir in Deutschland sind.....nur 2 Fragen sind noch offen....

1. Der Punkt 20 im Antrag? Einfach leer lassen (die Punkte die nich zu beantworten sind)

2. Geld, Bürgschaft etc.....mir ist schon klar, das ich mich aufs Glatteis begebe und sicher das ein oder anderer mal Geld leihen muss, bzw mich halb tot arbeiten und studieren werde ;)....das ist ja wohl jedoch am Ende mein Problem.....aber für euch die Frage.....Wie das ganze in den Visaantrag einbauen? Die Bürgschaft vom Freund schon Beilegen und darauf verweisen? Genaue Ersparnise, Nebenjob (hoffentlich) Bafög und Kindergeld angeben? Wobei das ja alles noch genehmigt werden muss was auch dauert....?
Die Sache ist einfach das ich gerne mal komische Dinge schreibe und mich ungünstig ausdrücke, und beim Konsulat sollte man vielleicht die ein oder andere Formulierung vermeiden?!....und dazu brauch ich einfach eure Erfahrung und Hilfe....

dankeschön, ich finde es wunderbar hier so ein Forum zu haben.....ohne Hilfe hätten wir glaub ich nichmal die Standesamtliche hinbekommen.....bei dem wirrwarr zwischen den Ämtern und Ländern.....

Re: Ehegattennachzug

Verfasst: 08 Jul 2009, 07:04
von Zejtnot
Rein gefühlt würde ich den Freund weglassen. Eltern und Ersparnisse sind ok und normal. Freund, das klingt - ich meine das nicht persönlich - nach Zuhälterei.

Re: Ehegattennachzug

Verfasst: 09 Jul 2009, 20:46
von mausidavid
Ist das die einzigeste Meinung dazu? Bzw meinst du es könnte sein das schon Bafög KiGE Ersparnisse und Nebenjob reichen (bzw der gute Wille?) und man dann auf Nachfrage ja noch immer den Freund nachreichen kann?

lg mauersegler

Re: Ehegattennachzug

Verfasst: 19 Jul 2009, 23:53
von Ralf
Lass den Freund weg. Klar willst Du 100% sicher gehen. Aber hier wäre es aus meiner Sicht zuviel und könnte mißverstanden werden (s. Meinung von Zejtnot).

Re: Ehegattennachzug

Verfasst: 20 Jul 2009, 00:25
von lixil
Also ich lasse mich ja gerne eines Besseren belehren, aber das Einkommen ist doch in dem vorliegenden Fall völlig egal. Da der Ehemann deutscher ist.
Du kannst da auch reinschreiben, das du von Harz4 lebst, das hat keine Auswirkungen auf das Visa.
Das einzige was passieren kann ist, dass deine Frau dan nur eine Aufenthaltserlaubnis für ein Jahr und nicht gleich für drei bekommt. Aber damin kann man leben da die ja sowieso dan problemlos verlängert werden kann.

Re: Ehegattennachzug

Verfasst: 20 Jul 2009, 08:28
von Nikolaus
Ich meine auch, dass es "fast" so ist. Mit ganz geringen Ausnahmen:
Es war dem Gesetzgeber zu makaber generell festzulegen, dass ein "armer" deutscher Staatsbuerger doch zumindest eine wohlhabende Partnerin nach D mitbringen sollte, um den gemeinsamen Lebensunterhalt zu sichern...
Deshalb wurde im Gesetz umsichtig formuliert, dass auf die Forderung nach gesichertem Lebensunterhalt "in der Regel" verzichtet werden soll, und so ueberpruefen manche Auslaenderbehoerden im Falle unzureichenden Einkommens in D, ob die Ehe nicht besser im Ausland gefuehrt werden koennte... Etwa wenn der Deutsche frueher lange im Ausland gelebt hat, dort aufgewachsen ist, der Sprache maechtig ist,...

Ich glaube freilich nicht, dass Mausidavid so eine Ausnahme darstellt, aber genau das wuerde ich ggf. mit der zustaendigen Auslaenderbehoerde besprechen.