KALININGRAD: Migrationsprobleme ungelöst

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domizil
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KALININGRAD: Migrationsprobleme ungelöst

Beitrag von domizil »

Kaliningrad hat ambitionierte Pläne für die Zukunft. Für deren Umsetzung werden Arbeitskräfte benötigt, die aber nicht vorhanden sind. Große Hoffnungen hatte man, dieses Problem im Rahmen des staatlichen Programmes der „Vaterländischen Rückübersiedler“ zu lösen. Dies ist bisher nicht gelungen.
Die Sterblichkeitsrate ist in Kaliningrad immer noch höher als die Geburtenrate. Kaliningrad braucht nicht nur einfache qualifizierte Arbeiter, sondern auch Ärzte, Lehrer, Bauarbeiter, Kraftfahrer. Aber in erster Linie junge Leute, die vielleicht sogar über gar keine Ausbildung verfügen. Der Leiter des Kaliningrader Migrationsdienstes ist der Ansicht, dass die notwendige Ausbildung in Kaliningrad stattfinden kann, mit anschließender Arbeitsvermittlung.
Qualifizierte Übersiedler mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mit Diplomen, Hochschul- oder Universitätsabschlüssen erhalten eine Bestätigung ihrer erworbenen Qualifizierung nach russischem Standard hier vor Ort in Kaliningrad. Mehr als 70 Prozent aller Übersiedler finden sofort Arbeit.
Das bisherige Programm der Rückübersiedler läuft im Dezember 2012 aus. Danach muss nach einer neuen Lösung gesucht werden. Beratungen mit der Kaliningrader Regierung führten zu dem Schluss, dass in erster Linie Beschäftigte für die Landwirtschaft gesucht werden müssen.
Das Programm der Rückübersiedler existiert seit 5 Jahren. 18.000 Rückübersiedler haben Anträge eingereicht zur Übersiedlung nach Kaliningrad. 15.500 erhielten die Genehmigung zur Teilnahme am Programm. 61 Übersiedler haben die Region wieder verlassen. 40 Prozent aller in Russland registrierten Übersiedler haben ihre neue Heimat in Kaliningrad gefunden.
Die überwiegende Mehrheit der Übersiedler ist russischsprachig. 6.300 Übersiedler kamen aus Kasachstan, 2.619 Übersiedler aus Kirgistan, 1.500 Übersiedler aus Usbekistan. Die Mehrheit der Übersiedler kommt nach Russland/Kaliningrad wegen der besseren Aussicht auf Arbeit.
Das demographische Gleichgewicht in Kaliningrad wird bis zum Jahre 2017 weiter gestört. 1,78 Arbeitnehmer werden dann für die Sicherstellung eines Rentners arbeiten müssen. Richtiger ist das Verhältnis von 3 Arbeitnehmern für einen Rentner.

Anmerkung UN: Für Interessierte Übersiedler nach Kaliningrad hat meine Firma ein umfassendes, einfach verständliches Informationsmaterial erarbeitet, welches wir kostenlos per email versenden. Das Material ist deutschsprachig und wendet sich in erster Linie an Russlanddeutsche die jetzt in Deutschland leben und mit dem Gedanken spielen, in ihre alte Heimat zurückzukehren.
Quelle: http://www.newkaliningrad.ru/news/commu ... ntsev.html
Uwe Niemeier
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