-ah-Ein Forscherteam unter österreichischer Leitung bohrt seit Jahren in der sibirischen Tundra, um mehr über rätselhafte Schichtungen und Mikroorganismen herauszufinden.
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Der Forscher vom Department für Terrestrische Ökosystemforschung der Universität Wien ist mit Kollegen aus Deutschland, Norwegen, Schweden, Tschechien, Finnland, Slowenien und Russland immer wieder in Sibirien unterwegs, um Bodenproben zu nehmen.
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"der russische Teil der Arktis stellt zwar die größte Landmasse, ist aber kaum erforscht", wie Richter bedauert. "Die russischen Arbeiten, die es gibt, liegen ausschließlich in Russisch vor und sind kaum zugänglich. Außerdem sind die Arbeitsbedingungen in Sibirien sehr schwierig, vor allem im Osten und in Zentralsibirien." Nicht nur das tägliche Leben bei Forschungsaufenthalten gestaltet sich schwierig: "Man braucht für alles eine Spezialgenehmigung."
Nichtsdestotrotz hat es das CryoCarb-Team mittlerweile geschafft, in Ost-, Zentral- und Westsibirien jeweils im Norden und im Süden der Tundra Bohrkerne zu nehmen. Damit sind die Forscher einem wesentlichen Ziel deutlich näher gekommen, nämlich die Datenlage für Russland zu verbessern:
Die Klimaküche in den Tiefen der Tundra
- Axel Henrich
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Die Klimaküche in den Tiefen der Tundra
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