Bericht über die Weiden, die in einer Winternacht knospe

Die Fotoaustellung ... ist der Knaller. Schreibe hier, wo und wann sie stattfindet. Egal, ob im Museum oder in der Kneipe, in Moskau oder Berlin.
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Anonymous

Bericht über die Weiden, die in einer Winternacht knospe

Beitrag von Anonymous »

meine Anonce scheint kein Vertrauen /keine Neugier/keine Begeisterung erweckt zu haben ...
na ja, ist auch verständlich.

inzwischen möchte ich ein Bericht darüber postieren,
damit das Thema nicht so hängen bleibt.

Bisher habe ich von diesem Ereignis nur gehört und gelesen - erst drei Tage davor zum ersten Mal.
Ort: Akulowo (ein Dorf in Moskovskaja Oblast’, Odinzovskij rajon). So weit von unserem zuhause weg haben wir gefahren, weil wir nicht wussten, wo in unserer Nähe eine Weide zu finden ist. Und Akulowo ist ein Ort, von dem aus eine Tv-Reportage und ein Magazin-Artikel vor ein paar Jahren darüber berichteten (Ein Jahr später kamen Rückmeldungen aus verschiedenen Ecken des Landes, dass es auch dort zu beobachten war).

als wir gegen 23:15 ankamen, war das Knospen erst angedeutet.
Zwischen 23:45 und 00:00 die Zweige (nicht alle) hatten richtig dicke Knospen: ca. 5 mm dick und 10 mm lang.
die meisten blieben jedoch unter ihrer Hülle und darunter sah man ein Streifen von silbernem Flaum, von einigen ist diese Hülle abgeflogen und sie sahen wie gewöhnlich im Frühling: silbrige runde Fläumchen, ca. 7x7 mm.
Es gab dort drei Weidebäume, einige Meter voneinander entfehrnt.

Ausserdem war dort ein Flederbaum, an dem sich kräftige grüne Sprösslinge zeigten. von 2x2 mm an kleinen Zweigen bis ca. 6x4 mm an grösseren Zweigen. (als wir ankamen, war noch nichts zu sehen).

alle warteten, bis vielleicht mehr solche Fläumchen kommen, weil man wollte dann ein Zweiglein abschneiden; es geschah aber nicht und die Knospen begannen schon sich zu verringern, die Knospen versteckten sich lansam in ihren Häutchen wieder.
Wir warteten nicht, bis sie wieder ganz klein werden und fuhren so um 00: 20 heim.
Die Einheimischen sagten, am nächsten Tag ist nix zu merken außer diesen einzelnen Flaumen, die sich nicht verstecken können, weil sie keine Hülle mehr haben.
Und in der Frühling geschieht alles auf ganz normale Weise, die Bäume knospen wieder, werden grün usw.

Diejenige, die es früher gesehen hatten, sagten: nach ihren Beobachtungen - je stärker der Frost, desto stärker das Knospen.

Bemerkenswert ist auch die Geschwindigkeit, mit der das geschieht, denn im Frühling dauert es einige Tage lang, bis die Knospen sich entwickelt haben.

außer uns waren dort noch ca. 20-30 Leute, darunter einige Einheimische.

wir = ich, mein Bruder, meine Mutter, (mein Vater fehlte, er behauptet nicht an Gott zu glauben) und die Bekannten von meinem Bruder (ein Ehepaar. mein Bruder gibt ihrem Sohn Privatunterricht in Physik), die sich bereit erklärten, uns dorthin zu fahren (wir selbst haben kein Auto), worüber wir uns auch sehr wunderten. Der Mann war ein Nicht-Gläubiger und seine Frau kommt ab und zu an der Kirche vorbei, dabei äusserte sie sich auf dem Hinweg in dem Sinne, das sie an „etwas“ glaubt, d.h. sie konnte nicht sagen, dass sie an Gott glaubt.

Interessant war natürlich die Reaktion der beiden, sowie auch meiner Studienkollegen, dennen ich am Sonnabend Morgen zwei kleine Zweigchen zeigte. Ich kann nicht sagen, dass sie wie ein Buss guckten – Augengrösse war fast normal. Eher, dass es ihnen einfach nicht in den Kopf rein passte. waren aber nachdenklich.

Ob es überall geschieht? Es sieht so aus. Ich plane demnächst im Frühling Weiden aufzusuchen, die in unserer Nähe wachsen, um nächstes Jahr vom 3. auf 4. Dezember sie zu beobachten.

Wenn es ihnen nicht eine besondere Mühe macht, werdet ihr sich bitte doch zum Thema äussern
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