Flüchtlingsproblem in Russland

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kamensky
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Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von kamensky »

Es liest sich beinahe "sarkastisch*, dass das grösste Land der Welt mit einer der grössten Finanzreserven (Putin erwähnt das bei seinen Gesprächen zum Volk immer sehr gerne) ein Problem mit einer lächerlichen Anzahl (nicht persönlich auf die betroffenen Flüchtlinge bezogen) von Unterbringung jener zu kämpfen hat, während in den vergangenen Jahren in Europa eine Vielzahl mehr untergekommen und versorgt wurden und immer noch werden.

http://de.ria.ru/zeitungen/20141008/269740279.html

Doch der Kreml zeigt und betreibt wie immer VOLKSNAHE Politik. Siehe die beiden letzten Absätze.

„ Der Kreml hat das Problem des enorm großen Flüchtlingsstroms den ohnehin finanzschwachen Regionen zugeschoben“,

Da fällt mir dann nur dazu ein: "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst", doch nach diesem Kredo scheint der Kreml eben nicht zu handeln, sonder eher nach jenem "Nach uns, die Sintflut"!
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Gunnar
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von Gunnar »

da darf man auch nochmal an diesen vielsagenden Artikel erinnern:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 44521.html
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Alex KA
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von Alex KA »

Warum solche Fragen? Wollt ihr dieser Flüchtlinge bei sich in Deutschland aufnehmen um denen ein besseres Leben zu ermöglichen? Oder vielleicht in Donezk zusammenschissen?
Russland natürlich für Flüchtlinge nicht vorbeireitet es gibt hier nicht genug Wohnungen für eigene Bevölkerung
kamensky
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von kamensky »

Alex KA hat geschrieben:Warum solche Fragen? Wollt ihr dieser Flüchtlinge bei sich in Deutschland aufnehmen um denen ein besseres Leben zu ermöglichen? Oder vielleicht in Donezk zusammenschissen?
Russland natürlich für Flüchtlinge nicht vorbeireitet es gibt hier nicht genug Wohnungen für eigene Bevölkerung
Welche Fragen? Wen man schon für die eigene Bevölkerung zu wenig Wohnungen hat, dann sollte es eine Regierung unterlassen, sich an einem Konflikt eines Nachbarstaates zu beteiligen (ob nun bewiesen oder nicht), denn die Wahrscheinlichkeit besteht immer, dass daraus Flüchtlingsströme resultieren können, welche sicherlich nicht in die Ferne schweifen.

Man kann jedoch winterfeste Notunterkünfte bauen. Machen doch einige europäische Staaten schon seit Jahren für die Flüchtlinge aller Art, also nicht nur Kriegsflüchtlinge. RU hat doch genügend Platz und Geld.
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Jenenser
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von Jenenser »

kamensky hat geschrieben:...
Mit meinen Bekannten und Freunden am Ural haben wir vor kurzem auch das Thema „Flüchtlinge aus der Ukraine“ diskutiert.

Glaubt man den Angaben des Zivilschutzes gibt es allein im Swerdlower Gebiet 34 zeitweilige Wohnunterkünfte für 1.509 Bürger der Ukraine, unter ihnen 484 Kinder.
http://www.66.mchs.gov.ru/news/detail.p ... 1412107200

Bis Du zur Zeit in Ekat? Das wäre doch mal eine richtige „Story“, wenn Du einfach mal bei so einer Unterkunft auftauchst und Dich nach dem Befinden der Flüchtlinge erkundigst.
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kamensky
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von kamensky »

Jenenser hat geschrieben:
kamensky hat geschrieben:...
Mit meinen Bekannten und Freunden am Ural haben wir vor kurzem auch das Thema „Flüchtlinge aus der Ukraine“ diskutiert.

Glaubt man den Angaben des Zivilschutzes gibt es allein im Swerdlower Gebiet 34 zeitweilige Wohnunterkünfte für 1.509 Bürger der Ukraine, unter ihnen 484 Kinder.
http://www.66.mchs.gov.ru/news/detail.p ... 1412107200

Bis Du zur Zeit in Ekat? Das wäre doch mal eine richtige „Story“, wenn Du einfach mal bei so einer Unterkunft auftauchst und Dich nach dem Befinden der Flüchtlinge erkundigst.
Ja ich bin z. Zt. in Ekaterinburg, wo es tatsächlich einige Flüchtlingsunterkünfte gibt. Bin mir allerdings nicht sicher, ob man diese als Privater einfach so aufsuchen darf und kann. Vor ca. einem Monat wurde speziell für die Ukraineflüchtlinge eine Job-Börse veranstaltet, welche gemäss Portal E1.ru echt gut ankam. In einer weiteren kleineren Stadt (Polewskoj) ausserhalb Eburg gibt es auch Unterkünfte, eine davon in einem älteren Hotel, welches zuvor nicht mehr benutzt wurde. Werde mal sehen, ob ich da eine Chance habe um Etwas betreffend Befindlichkeit in Erwägung zu bringen.
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Haya
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Interessantes Thema.
Es gibt anscheinend doch eine gewaltige Anzahl an Flüchtlingen, die ausgerechnet nach Ru. (also zum "Feind") flüchten und weniger in die westliche Ukraine.
Wo sind eigentlich die Flüchtlingslager der UA???
Da muss es doch zahlreiche geben, denn schließlich wird ja der Bevölkerung mitgeteilt, dass jenes und folgendes Gebiet auch bombadiert wird.

Nur ist mir bis heute nichts bekannt, dass diesen Menschen mitgeteilt wurde WOHIN.

Genausowenig was mit Menschen passieren soll, die nicht flüchten können (keine entfernten Bekannten, Kranke, Alte, etc.).

Nach dem Motto: rette sich wer kann und wenn dann geht nach Ru.

Gruß
Haya
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Zejtnot
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von Zejtnot »

Ein Nachbar hat mir erzählt, dass er gerade Flüchtlinge aus der Ostukraine beherbergt. Als sich diese im Migrationsdienst als Flüchtlinge registrieren lassen wollten (es gibt dann minimale finanzielle Hilfen), wurden dies angezweifelt - sie müssten doch bitte beweisen, dass sie politisch verfolgt wurden.

Kein Scherz.

Irgendwer hat da wohl nicht genug вести geschaut.
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von Berlino10 »

In Abchasien, Krasnodar und Wolgograd gab es viele Flüchtlinge aus der Ukraine ...

Welche Erwartungen sie haben, welche Realitäten sie vorfinden ... kann man wohl nur schwer tatsächlich herausfinden ..

Nur eines ist klar ... der FAZ Artikel ist so wertvoll und glaubwürdig wie eine Geschichte von Münchhausen
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Zejtnot
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Re: Flüchtlingsproblem in Russland

Beitrag von Zejtnot »

Berlino10 hat geschrieben:Nur eines ist klar ... der FAZ Artikel ist so wertvoll und glaubwürdig wie eine Geschichte von Münchhausen
Dies war auch mein Eindruck. Ich meine allein die Vorstellung, einen Flug nach Anapa mit einem Flug nach Magadan zu verwechseln - kann ja sein, dass dies mancher Deutsche glaubt, aber ein Ukrainer wird dies wohl kaum verwechseln!
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