Nun ... der Film beinhaltet Bilder und Informationen über den Krieg im Donbass, den unsere Medien so (fast) nie zeigen ...
er war vor Ort ... hat Menschen, Soldaten, Zivilisten getroffen und beobachtet ... begleitet ..
emotional oft bewegend ... geben sie Einblicke ... oft in zivile Leiden durch die Kiewer Bomben ...
Mark Batalmai stellt Behauptungen auf und seine Meinung vor ...
Bei seinen Vor-Ort-Reportagen konnte Mark Bartalmai ein gänzlich anderes Bild zeichnen, als wir aus den westlichen Mainstreamnachrichten kennen. Tatsächlich handelt es sich bei den sogenannten Separatisten – von Kiev oftmals auch als Terroristen bezeichnet, um die Zivilbevölkerung im Donbass. Aus deren Reihen bildete sich eine Bürgerwehr, welche die neue Regierung in Kiev nicht akzeptieren wollte.
Nun ... dass Kiew Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt ... wird oft gezeigt ... (es ist auch meine Meinung) ...
nur ... letztendlich kann der Film nur die
eigenen Ausschnitte zeigen, ... nichts grundsätzlich Neues aufführen oder gar beweisen ...
was nicht etwa auch schon Menschenrechts-Organisationen als Kiewer Kriegsverbrechen entlarvt haben ...
(ausser vielleicht die Dokumentation der bewussten Absicht einiger Kiewer Rechter für das Massaker in Odessa)
Auch
Dutzende einheimische Zivilisten, die gegen Poroschenkos Krieg gegen den Donbass anweinen und -schreien oder
Dutzende Soldaten aus der eigenen Bevölkerung zeigen nur, dass es viele überzeugte und anständige Menschen gibt,
die sich in der Bürgerwehr gegen Kiews Krieg zur Wehr setzen, ... etwas ... was aber wohl ohnehin niemand bestreiten kann.
Sie beweisen aber nicht, dass es nur die eigene Bürgerwehr, übergelaufene Armee- oder Berkut-Einheiten sind, die dort kämpfen ...
Interessant wird es dort, wo er rund ein Dutzend einzelne
Kämpfer aus RUS interviewt, die sich als Freiwillige Kämpfer in den Donbass begeben haben, sei es weil sie selbst dort aufwuchsen, noch Familie dort haben ...
Interessant, aber auch nicht beweiskräftig, ist das Interview mit
gefangenen Ukrainischen Jungsoldaten, denen angeblich eingetrichtert wurde, sie würden in den Kampf gegen Russische Invasoren zu Felde ziehen müssen ... zwei sind aber zu wenig, und Interviews in Gefangenschaft ... dass sie frei gelassen wurden ... kann auch der Kamera geschuldet gewesen sein ...
Immerhin ... wir sehen viele aufrichtige und anständige
Ost-Ukrainer ... bekommen Empathie mit ihrem Widerstand und sehen dessen sich stetig mehrende Berechtigung. Bilder und Gedanken spiegelbildlich, wie sie uns unsere Medien vom Maidan präsentiert haben. Befürworter des Kiew-Kriegs wird der Film aber kaum umstimmen können ... und tiefere Interviews und Gedanken der Kämpfer und Zivilisten vermisse ich schon ... UND es ist dieselbe Einseitigkeit wie sie unsere Medien vom Maidan produziert haben ... und insofern bin ich kaum klüger als zuvor ..
NuoViso.TV erscheint mir auf den ersten Blick zudem eine fragwürdige Plattform zu sein ..