Arbeitsvisum für "Spezialisten"
Verfasst: 02 Okt 2020, 14:36
Liebe Forumsteilnehmer,
aufgrund der euch allen bekannten Corona-Problematik, bin ich nicht in der Lage nach Russland zu reisen. Bis dato habe ich 90-Tage Geschäftsvisa besorgt und bin zur Erneuerung zurück nach Deutschland gereist ("Kettenvisa"). Meine russische Freundin kann aber leider auch nicht nach Deutschland. Wir haben uns letztens nach 6-monatiger Trennung in der Türkei getroffen. Das geht natürlich nicht andauernd. Wir würden uns über Neujahr gerne in Belarus treffen. Aber die Grenzen sind für Russen auch nicht ganz offen. Meine Freundin müsste sich nach derzeitiger Lage einen Platz in einem weißrussischen Sanatorium besorgen. Der sowieso geplante Umzug meiner Freundin nach Deutschland liegt praktisch auf Eis - auch wegen Corona. Heiraten können wir praktisch nicht, wenn wir uns nicht sehen dürfen.
In Anbetracht des allgegenwärtig grassierenden Wahnsinns und der eskalierenden politischen Situation, vertraue nicht darauf, dass sich die Situation in den nächsten Monaten entspannt.
Ich erwäge daher als längerfristige Lösung ernsthaft in Russland eine Arbeit aufzunehmen um ein Arbeitsvisum zu bekommen. Da ich Informatiker/IT-"Spezialist" bin, könnte das theoretisch sogar unter den derzeitigen Bedingungen funktionieren (http://government.ru/docs/39929/). Und ja, ich weiß, was das für Konsequenzen hätte. Und es ist auch noch nicht beschlossene Sache.
Nun meine Frage: Werden derzeit Arbeitsvisa von der russischen Botschaft für Deutsche überhaupt bearbeitet?
Gibt es Mindesteinkommen? Bisher war die Bezeichnung "hochqualifizierter Spezialist" auch an ein Jahreseinkommen geknüpft - ich glaube 1,2 Mio Rubel bzw. wenigstens 100000/Monat. Ist das auch für diese Corona-Ausnahmeregel der Fall?
Die russische Botschaft ist leider wenig aussagefreudig und meine Visa-Büros antworten mir auch nicht. Da hier im Forum auch Geschäftsleute aktiv sind, hoffe ich, dass jemand vielleicht in letzter Zeit mit dem Visaverfahren Erfahrungen gesammelt hat.
Viele Grüße!
aufgrund der euch allen bekannten Corona-Problematik, bin ich nicht in der Lage nach Russland zu reisen. Bis dato habe ich 90-Tage Geschäftsvisa besorgt und bin zur Erneuerung zurück nach Deutschland gereist ("Kettenvisa"). Meine russische Freundin kann aber leider auch nicht nach Deutschland. Wir haben uns letztens nach 6-monatiger Trennung in der Türkei getroffen. Das geht natürlich nicht andauernd. Wir würden uns über Neujahr gerne in Belarus treffen. Aber die Grenzen sind für Russen auch nicht ganz offen. Meine Freundin müsste sich nach derzeitiger Lage einen Platz in einem weißrussischen Sanatorium besorgen. Der sowieso geplante Umzug meiner Freundin nach Deutschland liegt praktisch auf Eis - auch wegen Corona. Heiraten können wir praktisch nicht, wenn wir uns nicht sehen dürfen.
In Anbetracht des allgegenwärtig grassierenden Wahnsinns und der eskalierenden politischen Situation, vertraue nicht darauf, dass sich die Situation in den nächsten Monaten entspannt.
Ich erwäge daher als längerfristige Lösung ernsthaft in Russland eine Arbeit aufzunehmen um ein Arbeitsvisum zu bekommen. Da ich Informatiker/IT-"Spezialist" bin, könnte das theoretisch sogar unter den derzeitigen Bedingungen funktionieren (http://government.ru/docs/39929/). Und ja, ich weiß, was das für Konsequenzen hätte. Und es ist auch noch nicht beschlossene Sache.
Nun meine Frage: Werden derzeit Arbeitsvisa von der russischen Botschaft für Deutsche überhaupt bearbeitet?
Gibt es Mindesteinkommen? Bisher war die Bezeichnung "hochqualifizierter Spezialist" auch an ein Jahreseinkommen geknüpft - ich glaube 1,2 Mio Rubel bzw. wenigstens 100000/Monat. Ist das auch für diese Corona-Ausnahmeregel der Fall?
Die russische Botschaft ist leider wenig aussagefreudig und meine Visa-Büros antworten mir auch nicht. Da hier im Forum auch Geschäftsleute aktiv sind, hoffe ich, dass jemand vielleicht in letzter Zeit mit dem Visaverfahren Erfahrungen gesammelt hat.
Viele Grüße!