Erfahrungsbericht: zu schnell gefahren
Verfasst: 18 Jul 2006, 10:55
Mal eine Geschichte am Rande: Bin am Wochenende erstmals ausgiebig in Russland Auto gefahren.
(1) Ich wurde einmal am POST GAI angehalten, einfach weil mein Niva mit dem Gepäck auf dem Dach so hübsch aussah. Der Führerschein (der alte rote Lappen) wurde betrachtet, ferner die Vollmacht auf das Auto, die Versicherungspolice (bin als Fahrer eingetragen), der Fahrzeugschein. Nachdem sich die zwei Herren in Grün ein wenig mit einer netten Auswahl russischer Schimpfwörter die Schwierigkeit dieses Falls bekundet hatten, habe ich meine Übersetzung des Führerscheins gezückt. Nun wurde noch einmal abgewogen, dann bekam ich alles zurück. Fertig.
(2) Fall zwei: "Verkehrskontrolle, ihre Geschwindigkeit" - und man hielt mir eine Laserkanone mit der Zahl 103 vor die Nase. Führerschein und Vollmacht gegeben, ein ratloses Gesicht betrachtet. Nach zwei Minuten: "Das nächste mal fahren sie vorsichtiger! Gute Fahrt!"
Der Clou ist ja, dass niemand weiß, ob mein Führerschein nun überhaupt gilt oder nicht. Nach aktuellem Recht darf man wohl die ersten sechs Monate des aktuellen Visums seine deutschen Dokumente uneingeschränkt nutzen. Durch mein zeitweises Wohnrecht habe ich ja aber gar kein Visum! Also die ersten sechs Monate des Wohnrechts? Die ersten sechs Monate nach Einreise?
Fakt ist: kein Polizist weiß es und scheinbar will sich inzwischen auch keiner mehr den Ärger mit den Ausländern einhandeln. Nun zweifel ich ehrlich, ob ich den eigentlich geplanten russischen Führerschein noch machen soll?!
(1) Ich wurde einmal am POST GAI angehalten, einfach weil mein Niva mit dem Gepäck auf dem Dach so hübsch aussah. Der Führerschein (der alte rote Lappen) wurde betrachtet, ferner die Vollmacht auf das Auto, die Versicherungspolice (bin als Fahrer eingetragen), der Fahrzeugschein. Nachdem sich die zwei Herren in Grün ein wenig mit einer netten Auswahl russischer Schimpfwörter die Schwierigkeit dieses Falls bekundet hatten, habe ich meine Übersetzung des Führerscheins gezückt. Nun wurde noch einmal abgewogen, dann bekam ich alles zurück. Fertig.
(2) Fall zwei: "Verkehrskontrolle, ihre Geschwindigkeit" - und man hielt mir eine Laserkanone mit der Zahl 103 vor die Nase. Führerschein und Vollmacht gegeben, ein ratloses Gesicht betrachtet. Nach zwei Minuten: "Das nächste mal fahren sie vorsichtiger! Gute Fahrt!"
Der Clou ist ja, dass niemand weiß, ob mein Führerschein nun überhaupt gilt oder nicht. Nach aktuellem Recht darf man wohl die ersten sechs Monate des aktuellen Visums seine deutschen Dokumente uneingeschränkt nutzen. Durch mein zeitweises Wohnrecht habe ich ja aber gar kein Visum! Also die ersten sechs Monate des Wohnrechts? Die ersten sechs Monate nach Einreise?
Fakt ist: kein Polizist weiß es und scheinbar will sich inzwischen auch keiner mehr den Ärger mit den Ausländern einhandeln. Nun zweifel ich ehrlich, ob ich den eigentlich geplanten russischen Führerschein noch machen soll?!