Autofahren in Moskau
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Stefan
Autofahren in Moskau
Hallo zusammen,
als ich vor Kurzem in Moskau war, habe ich das Vergnügen gehabt miterleben zu dürfen, wie Moskowieter Auto fahren.
Mir ist unweigerlich der Gedanke gekommen, daß es dort keine Regeln gibt. Natürlich ist das nicht richtig, aber wenn man als "Wessi" sieht, daß gleich drei Personen links abbiegen wollen, wobei die Einfahrtstraße nur für ein Fahrzeug ausgelegt ist, dann kommt man schon ins grübeln.
Oder rote Ampeln. Scheinen diese Lichter an den Ampeln eigentlich einen dort zu interessieren. Ich habe mir den Spaß gemacht und mitgezählt, wieviele Fahrzeuge innerhalb von nur fünf Minuten das rote Licht nicht beachtet haben. Es waren genau 20 Autos.
als ich vor Kurzem in Moskau war, habe ich das Vergnügen gehabt miterleben zu dürfen, wie Moskowieter Auto fahren.
Mir ist unweigerlich der Gedanke gekommen, daß es dort keine Regeln gibt. Natürlich ist das nicht richtig, aber wenn man als "Wessi" sieht, daß gleich drei Personen links abbiegen wollen, wobei die Einfahrtstraße nur für ein Fahrzeug ausgelegt ist, dann kommt man schon ins grübeln.
Oder rote Ampeln. Scheinen diese Lichter an den Ampeln eigentlich einen dort zu interessieren. Ich habe mir den Spaß gemacht und mitgezählt, wieviele Fahrzeuge innerhalb von nur fünf Minuten das rote Licht nicht beachtet haben. Es waren genau 20 Autos.
- Saboteur
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Es stehen jährlich ca 35.000 (Quelle: http://www.aktuell.ru )Verkehrstote in Russland gegenüber 5361 (Quelle:http://www.Wikipedia.de) Verkehrstoten in Deutschland...rechne das mal 10 und spätestens bei der Differenz stehen einem wirklich die Haare zu Berge...
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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Paul
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Paul
- zimdriver
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Es ist kreuzgefährlich und trotzdem kann man sich irgendwie dran gewöhnen. Ich hatte letztens Besuch vom Flughafen abgeholt. Nach der Fahrt kam dann die Frage, wo denn eigentlich die Höchstgeschwindgkeit in Moskau liege. Es war nichts Ungewöhnliches passiert, ich bin nur mit allen Anderen mitgeschwommen. Beim nächsten Mal habe ich dann paar mal auf den Tacho geschaut: Leninskiy pr.- tatsächlich, die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 80 bis 100 km/h, wenn kein Stau ist. Und die Abstände der Nachfolgenden sind meist so, daß ich das Nummernschild nicht mehr im Spiegel erkennen kann. Lasse ich einen deutschen Sicherheitsabstand zum Vordermann, springt ständig jemand rein. Also: dran gewöhnen und wie alle Anderen fahren. Wobei ich bislang vermieden habe, Einbahnstrassen in der falschen Richtung zu befahren, Fußwege und Straßenbahngleise zu benutzen, rückwärts bei verpaßter Ausfahrt vom MKAD oder bei Rot über die Kreuzung oder den Fußgängerweg zu fahren.
Wenn ich's doch noch schaffe, spiele ich mal die Videosequenzen ein vom frühen Morgen am Belorusski Vokzal. Ein Grauen.
Wenn ich's doch noch schaffe, spiele ich mal die Videosequenzen ein vom frühen Morgen am Belorusski Vokzal. Ein Grauen.
Saboteur,
Du machst da aber eine ganz schöne Milchmädchenrechnung auf.
Der Mobilisierungsboom in Russland geht gerade erst los. Da müsstest Du fairerweise auch die deutschen Zahlen nehmen, als bei uns Ende der 60ziger dieser Boom losging:
Hier mal die Zahlen der Verkehrstoten für Westdeutschland bei um die 60 Millionen Bevölkerung:
1968 - 19.000
1972 - 21.000
1976 - 16.000
Schau Dir auch mal die Zahl der Verkehrstoten in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung an, als von Trabis auf BMW umgestiegen wurde.
In meinen Augen liegt das mehr an der Unerfahrenheit der Autofahrer im Umgang mit den hochgezüchteten Fahrzeugenund dem ansteiegnden Verkehrsvolumen.
Die Russen fahren doch sonst ausgesprochen harmlos. Fahr mal in Istanbul oder Kairo.
Gruß
Uwe
Du machst da aber eine ganz schöne Milchmädchenrechnung auf.
Der Mobilisierungsboom in Russland geht gerade erst los. Da müsstest Du fairerweise auch die deutschen Zahlen nehmen, als bei uns Ende der 60ziger dieser Boom losging:
Hier mal die Zahlen der Verkehrstoten für Westdeutschland bei um die 60 Millionen Bevölkerung:
1968 - 19.000
1972 - 21.000
1976 - 16.000
Schau Dir auch mal die Zahl der Verkehrstoten in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung an, als von Trabis auf BMW umgestiegen wurde.
In meinen Augen liegt das mehr an der Unerfahrenheit der Autofahrer im Umgang mit den hochgezüchteten Fahrzeugenund dem ansteiegnden Verkehrsvolumen.
Die Russen fahren doch sonst ausgesprochen harmlos. Fahr mal in Istanbul oder Kairo.
Gruß
Uwe
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Stefan
Autofahren in Moskau
Sage wir es mal so:
Ich bin schon mit dem Auto in Dänemark, Holland, Belgien und auch schon in Italien gewesen.
In Pisa dachte ich, man fährt mir den A**** vor meinen Augen weg. Aber was ich in Moskau gesehen habe, daß ging auf keine Kuhhaut mehr.
Natürlich verstehe ich es, daß man im "Verkehrsfluss" bleiben muss, aber dazu zählt auch bei einer roten Ampel zu warten oder Personen über die grüne Ampel gehen zu lassen.
Kleine Beispiel: Twer war in meiner "unmittelbaren" Umgebung - ca. 30 - 40 km (kann auch mehr oder weniger km sein) von dem Dorf entfernt, wo ich zwei Wochen zu Gast sein durfte (Bolschie Borkie).
In Twer betraten meine Frau (d. im Ü. die Verhältnisse in Russland kennt
) und ich eine große - sehr große Straße. Für uns war grün. Ich bin, nichts ahnend, wie in Deutschland auf dem Weg gewesen, diese Straße zu überqueren. In dem Moment, als ich gerade den ersten Fuß auf die Straße gemachte habe (auf diesen Zebrastreifen - ist übrigens eine super Idee von den Russen) zieht mich meine Frau zurück und ein Gasell - hoffe der heißt so - rollt ganz nah an mir vorbei. Hinter dem Gasell noch weitere zwei drei Autos, obwohl ich als Fußgänger grün hatte.
Dies hat mich doch ein wenig erschreckt und ich habe mir geschworen alleine in den russischen Straßenverkehr mich nicht zu begeben.
Ich bin schon mit dem Auto in Dänemark, Holland, Belgien und auch schon in Italien gewesen.
In Pisa dachte ich, man fährt mir den A**** vor meinen Augen weg. Aber was ich in Moskau gesehen habe, daß ging auf keine Kuhhaut mehr.
Natürlich verstehe ich es, daß man im "Verkehrsfluss" bleiben muss, aber dazu zählt auch bei einer roten Ampel zu warten oder Personen über die grüne Ampel gehen zu lassen.
Kleine Beispiel: Twer war in meiner "unmittelbaren" Umgebung - ca. 30 - 40 km (kann auch mehr oder weniger km sein) von dem Dorf entfernt, wo ich zwei Wochen zu Gast sein durfte (Bolschie Borkie).
In Twer betraten meine Frau (d. im Ü. die Verhältnisse in Russland kennt
Dies hat mich doch ein wenig erschreckt und ich habe mir geschworen alleine in den russischen Straßenverkehr mich nicht zu begeben.
