Börsencrash in Moskau
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Bephep
Börsencrash in Moskau
Börsencrash in Moskau die Russische Aktien sind im Sturzflug
US-Finanzkrise, Georgienkrieg, Kapitalabfluss, sinkender Ölpreis hat die russischen Aktien in den Keller gestürzt.
Russland ist noch immer ein Land das von Rohstoffen lebt.Und die Politische Situation,Rechtsunsicherheit und Korruption foerdern auch nicht das Wachstum,die Auslaendischen Firmen haben kein Vertrauen und investieren nicht mehr viel in RU.
US-Finanzkrise, Georgienkrieg, Kapitalabfluss, sinkender Ölpreis hat die russischen Aktien in den Keller gestürzt.
Russland ist noch immer ein Land das von Rohstoffen lebt.Und die Politische Situation,Rechtsunsicherheit und Korruption foerdern auch nicht das Wachstum,die Auslaendischen Firmen haben kein Vertrauen und investieren nicht mehr viel in RU.
Re: Börsencrash in Moskau
Nein nein.... Russland ist vollkommen unabhaengig vom Westen.
Das mit dem Oel ist nur eine Art "Zusatzgeschaeft". Eigentlich lebt Russland von seiner starken Wirtschaft und kann ohne diesen ganzen Quatsch wie "Boersen", "Handelsabkommen", "Investitionen aus dem Westen", "Menschenrechte", etc.. seinen Status als Weltmacht halten.
Also keine Angst!
Das mit dem Oel ist nur eine Art "Zusatzgeschaeft". Eigentlich lebt Russland von seiner starken Wirtschaft und kann ohne diesen ganzen Quatsch wie "Boersen", "Handelsabkommen", "Investitionen aus dem Westen", "Menschenrechte", etc.. seinen Status als Weltmacht halten.
Also keine Angst!
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Zeppelin
- Zar/iza

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Re: Börsencrash in Moskau
Einer von uns scheint mir etwas sarkastisch zu sein. 
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Re: Börsencrash in Moskau
S&P bestätigt Russlands Rating-Ausblick mit "positiv"
11.09.2008 - 08:55
LONDON (Dow Jones)--Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsbewertung von Russlands Staatsanleihen bestätigt. Die Bewertung für langfristige Verbindlichkeiten steht weiter bei "BBB+/A-" und das Rating für kurzfristige Verbindlichkeiten bei "A-2", wie S&P am Mittwochabend mitteilte. Der Ausblick sei weiterhin "positiv". Im März hatte die Ratingagentur den Ausblick für die russischen Anleihen von "stabil" auf "positiv" angehoben.
Die Rücklagen der russischen Regierung seien etwa doppelt so hoch wie die Staatsschulden im In- und Ausland, begründete S&P-Analyst Frank Gill den positiven Rating-Ausblick. Die bereits jetzt beträchtlichen Währungsreserven dürften weiter steigen. Sollte Russland eine umsichtige Fiskal- und Geldpolitik verfolgen, erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit einer Heraufstufung, sagte Gill. Der positive Ausblick für die Staatsanleihen beruhe allerdings auf der Annahme, dass die Außenpolitik Russlands nicht die wirtschaftlichen Beziehungen zur EU gefährde.
Die russische Armee war Anfang August in Georgien einmarschiert, nachdem die georgische Armee eine Offensive in Südossetien gestartet hatte. Die Europäische Union hatte Russlands Vorgehen in der Kaukasus-Krise scharf kritisiert, von Sanktionen jedoch abgesehen.
http://nachrichten.finanztreff.de/news_ ... sicht.html
Gruß
Kundun
11.09.2008 - 08:55
LONDON (Dow Jones)--Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Bonitätsbewertung von Russlands Staatsanleihen bestätigt. Die Bewertung für langfristige Verbindlichkeiten steht weiter bei "BBB+/A-" und das Rating für kurzfristige Verbindlichkeiten bei "A-2", wie S&P am Mittwochabend mitteilte. Der Ausblick sei weiterhin "positiv". Im März hatte die Ratingagentur den Ausblick für die russischen Anleihen von "stabil" auf "positiv" angehoben.
Die Rücklagen der russischen Regierung seien etwa doppelt so hoch wie die Staatsschulden im In- und Ausland, begründete S&P-Analyst Frank Gill den positiven Rating-Ausblick. Die bereits jetzt beträchtlichen Währungsreserven dürften weiter steigen. Sollte Russland eine umsichtige Fiskal- und Geldpolitik verfolgen, erhöhe sich die Wahrscheinlichkeit einer Heraufstufung, sagte Gill. Der positive Ausblick für die Staatsanleihen beruhe allerdings auf der Annahme, dass die Außenpolitik Russlands nicht die wirtschaftlichen Beziehungen zur EU gefährde.
Die russische Armee war Anfang August in Georgien einmarschiert, nachdem die georgische Armee eine Offensive in Südossetien gestartet hatte. Die Europäische Union hatte Russlands Vorgehen in der Kaukasus-Krise scharf kritisiert, von Sanktionen jedoch abgesehen.
http://nachrichten.finanztreff.de/news_ ... sicht.html
Gruß
Kundun
Du wirst erst alt, wenn Dich die Versuchung meidet.
Re: Börsencrash in Moskau
Staatsanleihen sind aber nicht die Boerse.
Und wenn der Staat weiter soviel Geld in Sberbank, VTB etc. pumpen muss und der Oelpreis weiter unten bleibt, dann sind auch die "bereits jetzt beträchtlichen Währungsreserven" irgendwann nicht mehr so betraechtlich.
Also wenn ich mir den den Graph fuer den RTS so anschaue, dann muss ich irgendwie an Serien wie Emergency Room oder so denken.... Zeit fuer den Difibrilator:

Und wenn der Staat weiter soviel Geld in Sberbank, VTB etc. pumpen muss und der Oelpreis weiter unten bleibt, dann sind auch die "bereits jetzt beträchtlichen Währungsreserven" irgendwann nicht mehr so betraechtlich.
Also wenn ich mir den den Graph fuer den RTS so anschaue, dann muss ich irgendwie an Serien wie Emergency Room oder so denken.... Zeit fuer den Difibrilator:
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Paulchen
Re: Börsencrash in Moskau
Im Moment hat wohl keine Börse der Welt etwas zu lachen.
Russland trifft es allerdings noch härter, weil die Wirtschaft nicht sehr breit aufgestellt und die Abhängigkeit von ausländischem Kaptial extrem hoch ist. Dieses Kapital ist aber aufgrund der politischen Krise sehr verunsichert und damit noch flüchtiger geworden als es ohnehin immer schon war.
Ich persönlich warte übrigens immer darauf wann Moskaus ganz private Spekulationsblase endlich platzt: Die wahnsinns Immobilienpreise! Dieser Markt scheint mir reichlich überhitzt und im Vergleich zu anderen Metropolen völlig überbewertet. Wenn die Börse crasht dann wird das auch bald mit den Immos passieren.
Russland trifft es allerdings noch härter, weil die Wirtschaft nicht sehr breit aufgestellt und die Abhängigkeit von ausländischem Kaptial extrem hoch ist. Dieses Kapital ist aber aufgrund der politischen Krise sehr verunsichert und damit noch flüchtiger geworden als es ohnehin immer schon war.
Ich persönlich warte übrigens immer darauf wann Moskaus ganz private Spekulationsblase endlich platzt: Die wahnsinns Immobilienpreise! Dieser Markt scheint mir reichlich überhitzt und im Vergleich zu anderen Metropolen völlig überbewertet. Wenn die Börse crasht dann wird das auch bald mit den Immos passieren.
Re: Börsencrash in Moskau
1. „Zwei von drei Analysten liegen völlig falsch, sogar in der grundsätzlichen Tendenz“, bestätigt auch Marco Cabras, der Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW). Ein Privatanleger dürfe sich deshalb grundsätzlich nicht auf das Urteil eines Analysten verlassen, sondern müsse sich selbst ein Bild von einer Wunschaktie machen.S&P bestätigt Russlands Rating-Ausblick mit "positiv"
11.09.2008 - 08:55
2. S&P wird wohlmöglich in den nächsten Tagen unter die Räder kommen. Das heisst dann, daß quasi keine amerikansiche Investmentbank den Crash eigenständig überlebt hat.
3. Fallende Rohstoffpreise, Kaukasus-Krise und fehlendes Vertrauen sind wohl die stärksten Indikatoren für den Crash hier. Das eine Korrektur der überhitzten Wirtschaft notwendig war, wurde schon seit mind. zwei Jahren verlautbart - nun ist es wohl soweit. Russland muß endlich auf ein organisches Wirtschaftswachstum setzen, dieser Fakt ist bekannt und erkannt. Aber die Massnahmen sind auf Russland 2020 ausgeelgt und nicht auf 2008 - und die fehlende Liquidität am Markt ist der Lage nicht gerade zuträglich.
Aussitzen und abwarten - wer in russische Aktien investiert hat!
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Zeppelin
- Zar/iza

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Re: Börsencrash in Moskau
Das Gelächter kann ich nicht so richtig teilen, weil vor allem unprofessionelle Kleinanleger, die z.B. nur den Preis einer Wohnung für ihre Kinder zusammenkratzen woll(t)en bzw. müssen, am schwersten betroffen sind, bzw. sein würden.AnneMaus hat geschrieben:Schön,schön,endlich kommen die Russen runter von ihren hohen Ross und merken wieder, dass sie nichts haben ausser Rohstoffe. Die Erinnerungen an 1997/1998 sind noch nicht erloschen. Bald werden die Gehälter wieder in 100Paar Valenki ausgezahlt.
Im Frühjahr2009 kann man wieder sehr billig einsteigen. Bis dahin verkaufen.Nur Amateure sitzen aus. Eine Aktie kann auch noch von 1euro auf 30cent fallen
Und die, die sich die Mittel dafür faktisch unter höchsten persönlichen Entbehrungen zusammengespart haben, sitzen und saßen nie auf einem hohen Ross!
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
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Re: Börsencrash in Moskau
Also da stimm ich dem Zeppelin voll zu. Schadenfreude ist nun wirklich nicht angebracht
Besonders da ja einige von uns familiär direkt oder auch indirekt davon betroffen sind wenn die Russische Wirtschaft/Rubel u.s.w. in den Keller geht. Aber ich denke dass Russland genug Reserven hat um diese Kriese zu überstehen.
Gruss
wolf
Gruss
wolf
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Bephep
Re: Börsencrash in Moskau
Russland ist immer noch stark von den Rohstoffpreisen abhaengig.Und der ""Wohlstand"" wird nicht erarbeitet und verdient er kommt vom Oel und Gas.
Ich glaube auch nicht das die Georgienkrise Schuld ist,fast alle Banken im Westen haben zu wenig fluessiges Geld.Als sie noch genug hatten,da haben Banken,Versicherungen und Fonds in Russland investiert.Jetzt holen sie diese Gelder zurueck.
Die Inmobilienpreise in Moskau sind schon lange jenseits von Gut und Boese und da ist schon lange zu erwarten das es bei den Inmobilien zum Crash kommt.
Heute steht bei aktuell in einem Artikel
Als Putin Praesident wurde stieg der Oelpreis und Rentner oder beim Staat Beschaeftigte bekamen Puenktlich ihr ( Oel ) Geld. Wenn das Oel/Gasgeld weniger wird, dann werden auch die Renten und Gehaelter nicht mehr bezahlt werden (koennen).
Und gleich wie die Krise ausgeht,der Verdienst und der Lebensstandard zwischen Moskau/Sankt Petersburg und dem uebrigen Russland ist wie zwischen Deutschland und einem Land der dritten Welt.Das wird die Krise noch verschaerfen..
Ich glaube auch nicht das die Georgienkrise Schuld ist,fast alle Banken im Westen haben zu wenig fluessiges Geld.Als sie noch genug hatten,da haben Banken,Versicherungen und Fonds in Russland investiert.Jetzt holen sie diese Gelder zurueck.
Die Inmobilienpreise in Moskau sind schon lange jenseits von Gut und Boese und da ist schon lange zu erwarten das es bei den Inmobilien zum Crash kommt.
Heute steht bei aktuell in einem Artikel
Das beweisst aber auch das der Staatshaushalt von Oel und Gas abhaengig ist.Der Ölpreis fällt und die Staatsausgaben steigen. Bei einem Ölpreis von unter 70 USD pro Barrel drohe ein Haushaltsdefizit, meint der Minister. (Finanzminister Kudrin)
Als Putin Praesident wurde stieg der Oelpreis und Rentner oder beim Staat Beschaeftigte bekamen Puenktlich ihr ( Oel ) Geld. Wenn das Oel/Gasgeld weniger wird, dann werden auch die Renten und Gehaelter nicht mehr bezahlt werden (koennen).
Und gleich wie die Krise ausgeht,der Verdienst und der Lebensstandard zwischen Moskau/Sankt Petersburg und dem uebrigen Russland ist wie zwischen Deutschland und einem Land der dritten Welt.Das wird die Krise noch verschaerfen..

