Ich habe keine Diskriminierungen geleugnet. Aber nicht alles was du so aufgezählt hattest, sind Diskriminierungen, wenn du Diskriminierung als ein Problem verstehst, das nur "von deutscher Seite" zu lösen ist.
Nein ich meine dass wir, als deitsche Mehrheitsgesellschaft über diese Punkte nachdenken sollen was von UNSERE Seite dafür getan werden soll und kann damit es eben besser wird. Das man eben auch auf die andere Seite gucken muss ist klar... Aber das Fordern reicht eben nicht, wenn man nicht die nötigen Strukturen bzw. das nötige gesellschaftliche Klima anbieten kann.
Was ich damit sagen will.Nicht alles was den Betroffenen irgendwie nicht gefällt, ist auch gleich Diskriminierung.
das stimmt... wurde auch nicht behauptet.
Nicht jedes Vorurteil ist gleich Diskriminierung. Jeder hat seine Vorurteile, aber viele schaffen es trotzdem diese nicht allzu sehr in ihr Handeln einfließen zu lassen. Aber Vorurteile abzubauen, das geht halt nicht nur von einer Seite. Wenn ich mit dem Vorurteil aufräumen möchte, dass man türkischen Halbwüchsigen Abends in der Innenstadt lieber aus dem Weg gehen sollte, dann geht das nicht nur "von deutscher Seite aus".
ja genau! Es geht nicht von einer Seite aus, daher rufe ich dazu auf das "Deutschland" eben auch seine Hausaufgaben machen muss und eben nicht alles okay ist und nur die anderen Schuld sind. So wie es hier angedeutet wurde (nicht von dir). Was viel an den MigrantInnen scheisse finden - ob es wahr ist oder nicht- ist ja nun bekannt. Aber wer hat sich denn schonmal die Meinung der Migranten eingeholt und darüber nachgedacht was die so denken und sagen...
Aber "angepasster" ist doch nichts Schlechtes, oder? Immerhin scheint hier eine gewisse Anpassung nicht zu schaden. Und die kommt doch wohl nicht von "deutscher Seite"?
Naja da gibt es eben andere Probleme. Zum Beispiel gab es in Berlin immer mal wieder auseinandersetzungen von jungen Vietnamesen die sich zu Massenschlägereien verabredet haben und es gibt Berichte, dass die guten Listungen auch durch Gewalt erzwungen werden... ob das so gut ist weiß ich nicht. Ich denke nicht.
Ich lehne nur dieses pauschale "Alle Probleme mit der Migration liegen nur an der Diskriminierung durch die bösen Deutschen, die zum Großteil alles Nazis sind" ab.
Ja das stimmt aber wo wurden denn in diesem Thread solche Aussagen getroffen? Mir ging und geht es eben um die deutsche Seite und die deutsche Perpektive... sozusagen und eben NICHT um relativierung durch Fingerzeig auf andere wie oft im Fall Russland --> USA.
Aber das einige Gruppen von Migranten mehr Probleme als andere haben, das liegt eben nicht nur an den Deutschen, sondern zum Teil eben auch an den entsprechenden Gruppen selbst.
Ich denke eher es ist eine Frage der Bildung und der sozialen Schicht und nicht der Ethnie
Da werde ich jetzt kein Buch darüber schreiben wollen. Aber ich hoffe ich habe die Richtung klar gemacht, in die meine Gedanken gehen.
ja schon, aber es leuchtet mir nicht sooo richtig ein...
Gegen die Vorurteile dieser Leute ist schwer anzukommen. Weder "von deutscher" noch von "jüdischer Seite".
ja genau, das ist sehr schwer und meiner Meinung nach von viel schwerer von jüdischer Seite, da das Problem die deutsche Gesellschaft hat und verursacht und eben nicht die betreffende Gruppe wo Juden hier als Beipiel gelten.
aber was ist mit dem Rest? Sind das alles pauschal Antisemiten? Sind das nicht vielleicht auch Leute, die mal irgendwas z.B. über den Zentralrat der Juden gelesen haben, mit dem sie nicht einverstanden waren? Hast du nicht vielleicht auch schon mal gedacht "die Reaktion war vielleicht schon fast übertrieben", wenn der ZdJ sich über irgendetwas gleich tierisch aufgeregt hat, obwohl man es auch anders sehen könnte?
Bei dir (oder auch bei mir) reicht das dann nicht gleich zu der obigen Aussage, dass sie "zuviel Einfluss haben". Aber manche sind eben weniger informiert, impulsiver oder einfach weniger tolerant. Und die stimmen dann einer solchen These eben "eher zu".
Ja und da sind wir wieder das eben kollektivhaft einsetzt... ich denke aber das wir uns im Grunde einig sind dass das Mist ist und über die Ursachen müssen wir hier nicht unbedingt reden... Ich dnek ejdnfall nicht das man sich nach unten orientieren sollte...
Das Beispiel ist jetzt vielleicht nicht soo glücklich, aber auch hier könnte der ZdJ durch ein manchmal etwas anderes Auftreten versuchen, aus diesen 16,6% vielleicht nur 10 oder 6 % zu machen.
Finde ich eben nicht.Ich denke man muss (in diesem konkreten Beispiel) halt den ZdJ und Juden voneinander trennen, genauso wie ich eben meine Meinung über Katholiken nicht über das Auftreten des Papstes bilde und so weiter... nur sind die Leute dazu scheinbar zu blöd bzw., zu bequem...
Wenn Herr Sarrazin ein Buch schreibt in dem er Statistiken auswertet und daraus zum großen teil objektive Schlüsse zieht, dann ist das keine Diskriminierung.
es sei denn er selektiert die Statistiken und zieht falsche Schlüsse...
Ich finde es nur unmöglich, wie unsachlich auf sein Buch reagiert wurde.
Da teile ich deine Meinung, das war ziemlich daneben. Denn anstatt zu schreien und zu ignorieren hätte man ihn und seinen Dreck auch auflaufen lassen können und sich damit sachlich auseinandersetzen können. Da gibt es aber scheinbar kein politisches Interesse oder keinen Willen genauso wie auf zunehmende NPD WählerInnen praktisch nicht reagiert wird. Das zeigt mal wieder wie peinlich, ideenlos und stumpf unsere PolitikerInnen auf solche Dinge reagieren...
Außer Polemik gegen Herr Sarrazin habe ich nicht viel substanzielles gegen seine Auswertungen der Statistiken gelesen.
Im Internet gibt es neben Polemik einen Haufen Seiten und Artikel die Sarazzin wiederlegen bzw. entlarven.
Zum Beispiel das hier:
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 47924.html
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1359391/
http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 528018=all
Da ich denke, dass dich das Thema wirklich interssiert möchte ich dir noch folgenden "substanziellen" Link geben:
Sarrazins Thesen auf dem Prüfstand: Ein empirischer Gegenentwurf zentraler Thesen Thilo Sarrazins mit Bezug auf Muslime in Deutschland
entstanden aus dem Projekt
"Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle"der HU Berlin.
Auszug aus dem Vorwort:
Das durch die Sarrazin-Debatte stark defizitär geprägte öffentliche Bild „der
Muslime“ in Deutschland entspricht nicht dem Sachstand der tatsächlich messbaren
Integrationserfolge, wie sie von namhaften Forschungseinrichtungen und
Marktforschungsinstituten erhoben und erforscht werden. Deren wissenschaftliche
Analyse ist leider im politischen Diskurs dem Bauchgefühl einer meinungsbildenden
Mehrheit unterlegen. Gegenläufige Trends und Ergebnisse, die von der Wissenschaft
gemessen werden, verschärfen eher das Misstrauen gegenüber der Forschung, als
dass sie zu einem Stimmungswechsel innerhalb der Gesellschaft führen.
PS: dieser Thread ist meiner Meinung nach übrigens bisher durch einen netten meist sachlichen Meinungsaustausch geprägt. Wäre schön wenn das auch so bleiben könnte und es nicht auch nicht in diesem Thread zu überflüssigen Unterstellungen und Manipulationsversuchen kommt, wie es sich in Bauplans Thread abzeichnet...
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...