Ich hoffe, folgendes ist eine Ausnahme, Dave, tebe vidnee: Ein Bekannter arbeitet für eine Übersetzungsfirma, in der hauptsächlich Studenten und Praktikanten für Hungerlohn schuften (mit der mehr als vagen Aussicht auf eine Festanstellung). Der Juniorchef fährt Jaguar.Dave hat geschrieben:Ach was, das trifft doch höchstens bei Kleinstfirmen zu wo der Praktikant als billige Arbeitskraft missbraucht wird. Niemand wird aber langfristig gesehen durch den Einsatz von Praktikanten ein riesen Geld verdienen.Bauleiter hat geschrieben:Der betriebswirtschaftlich denkende Chef nimmt den nächsten Prakti und erzählt dem auch wieder was von Perspektiven.
Hoffentlich kapieren das die Firmen. (Oder bei dem o. a. Unternehmen ist die benannte vage Aussicht auf Festantellung schon MotivatenDave hat geschrieben:Einziger Erfolgsgarant = 100% motivierte Mitarbeiter...
Dieser Sinn der Praktika ist mittlerweile leider bei vielen verloren gegangen: In vielen Unternehmen sind Praktikanten festeingeplante Arbeitskräfte.Dave hat geschrieben:Ein Praktikum, z.B. im Bereich Architektur oder Medizin (wo es gem. Studienplan vorgeschrieben ist) soll Freude bereiten, Interesse wecken, ...
Ergo, Dave, ich hoffe, mehr Leute würden in diesem Zusammenhang auf Sie/dich hören.
Aber wahrscheinlich hat Bauleiter Recht, so lange es
- irgendwelche Förderprogramme für - ich nenne es so - Hungerlohn-ABM in ihren verschiedenen Formen gibt,
- Hochschulen beinahe inflationär Praktika (die selten viel bringen) promoten
- und der Gesetzgeber vom Arbeitsrecht her Praktika bis zu 6 Monaten zulässt (wieso angesichts der sonstigen Regulierungswut nicht maximal 3?),

