Ich habe so was mal in Prag erlebt, allerdings total unverkrampft und Uniformen, Fahnen und Siegeszeichen etc. sah man kaum.weltenbummler hat geschrieben:Für mich als "Wessi" war das ganze ziemlich beeindruckend. Es war wirklich eine große, fröhliche Veranstaltung. Es schien ein beliebter Sonntagsausflug für die ganze Familie zu sein.
Früher war es der "Heldengedenktag", aber nun erinnert man sich auch, dass viele ihr Leben lassen mussten, auch wenn sie nicht unter deutscher Fahne umkamen. Ich denke, das ist angemessen.Ich kenne nur die traurigen Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag. Gut, wir haben den Krieg verloren, die Sowjetunion hat ihn gewonnen, klar das die sich anders erinnern...
Es ist schon kurios, aber hier gibt es einen sowjetischen Soldatenfriedhof, der von der benachbarten Bundeswehrgarnison ehrenamtlich betreut und gepflegt wird. Russen sieht man dort extrem selten und bevor sich die Bundeswehr darum kümmerte, war es der total vergammelte Schandfleck im Ort.
Hier haben Russen kein Problem damit, Verbrecher zu ehren. Das war ja der große Befreier. Da zählen nicht einmal die vielen Millionen Zivilisten, die er auf dem Gewissen hat (falls er überhaupt Gewissen hatte). Die Todesopfer, die Lehnin & Co. zu verantworten hat, scheinen sein Heldenbild nur zu fördern.Das ist, meiner Meinung nach so, als würde man mit einem Hitlerbild durch Polen marschieren und die Menge am Straßenland würd laut "Hurra!" schreien.

