Zejtnot hat geschrieben:Was mich ärgert, ist die Darstellung: "Putins Bewaffnete" und so weiter.
Der Eindruck ist aber weit verbreitet und der bisherige Erfolg war deutlich sichtbar. Laut Putin waren das aber alles Freaks, die sich im Militaria-Shop eingekleidet und ausgerüstet haben. Ein paar wurden ja festgenommen, die hatten sogar im Shop russische Personaldokumente und Wehrpass in originalgetreuer Ausführung gekauft.
Im Moment sehe ich (zum Glück) keinerlei echte Aktionen Russlands. Keine Aufnahmeversprechen, keine Besuche, keine Gesetzesinitiativen, etc. Nicht einmal von der LDPR. Die Typen auf den Barrikaden scheinen wie eine Kopie vom Euromaidan - ganz anders als die Krim-Beschützer vor einigen Wochen.
Es muss ja nicht alles nach dem gleichen Strickmuster ablaufen. Man lernt ja und Erfahrung macht klug.
Insofern scheint mir da eher ein Machtspiel der ukrainischen Oligarchen abzulaufen. Wer sichert sich wie viele Freiheiten, bevor mit der Wahl Tatsachen geschaffen werden.
Möglich wäre das auch, aber ein Risiko. Der Schuss kann schnell nach hinten losgehen und dann werden es russische Oligarchen .... oder .....?
Und ich mag mich täuschen ... aber Russland hat doch kein wirkliches Interesse an so einem Pulverfass, wie den Donbass. Von der Kostenfrage ganz abgesehen ...
Nicht nur Donbass, die Ostukraine ist interessant und ich fürchte , der Nutzen ist höher, als die Kosten. Da war Krim das eindeutig schlechtere Geschäft.
Pulverfass?? Kann sein, aber ist eine Frage des Blickwinkels. Sind die Besetzer wirklich eine so starke und bedeutende Truppe, die lautstark und gewaltbereit den Willen der Volksmasse demonstrieren?
Kann es sein, dass es nur eine Minderheit ist, die viel zu stark beachtet wird, weil sie gerade mal die Situation ausnutzt und spektakuläre Aktionen durchzieht?
Bei den Bildern in den Medien wird es langweilig, denn man sieht immer das Gleiche. Auch wenn man ein Grüppchen von 100 gleich 50 mal zeigt, werden es nicht automatisch zu 5000 Kämpfern.
Wenn es wirklich zur Entscheidung kommt, könnte es eine riesige Blamage werden
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.