Wo gibt es denn in den USA für das Volk Möglichkeiten, auf die Politik Einfluß zu nehmen?
Das sind doch nur lächerliche und leere Show-Kämpfe.
Lediglich fast austauschbare Kandidaten überwinden die Einstiegs-Hürden, und sie sind alle Sklaven des Kapitals,
entweder gehörten sie schon vorher dazu oder sie mussten Zig-Millionen bekommen ... von den Kapital-Medien ganz zu schweigen ...
Das Volk hat keine wirkliche Wahl und schon gar keinen Einfluß auf die Politik, ...
die tatsächliche Wahlbeteiligung liegt deshalb auch nur bei etwa 1/3. (!)
Offiziell wurden zwar 49%-57% gezählt, aber das bezieht sich ohnehin nur auf die eingetragenen Wähler.
Das unabhängige Pew Center warnte zu Jahresbeginn, dass 51 Millionen Wahlberechtigte nicht auf den Wählerlisten verzeichnet waren.
Zudem wird auch noch besonders gegen sozial schwächere potentielle Wähler getrixt.
ORF: Gesetze gegen Obama-Wähler?
In den Wählerlisten standen noch mehr als 1,8 Millionen Personen aufgeführt, die bereits gestorben sind. Rund 2,7 Millionen Wähler waren in mindestens zwei verschiedenen Bundesstaaten registriert. ..
Für noch mehr Wirbel sorgten neue restriktive Wahlgesetze in von Republikanern regierten Bundesstaaten. Diese versuchten etwa, vor der Wahl neue und schärfere Regeln für eine Ausweispflicht im Wahllokal zu schaffen. Darunter waren wichtige „Swing-States“ wie Florida, Ohio, Pennsylvania und Virginia. Zumeist war geplant, nur noch offizielle Ausweise mit Fotos zu akzeptieren. Doch Personalausweise sind in den USA nicht verpflichtend - und Reisepässe sind ohnehin dünn gesät.
So würden etwa 25 Prozent der schwarzen Bevölkerung keinen offiziellen Ausweis besitzen - wie etwa einen vom Heimatbundesstaat ausgestellten Führerschein.
Laut Experten könnten es diese und andere schärfere Wahlgesetze für bis zu fünf Millionen Amerikaner unmöglich machen, ihre Stimme am 6. November abzugeben.
Bezeichnenderweise darf man etwa mit Studentenausweis nicht wählen, wohl aber mit einer Waffenberechtigungskarte.