Keine Demokratie in Amerika

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Haya
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Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Haya »

Moin Moin,
Laut einer Studie der renommierten Princeton-Universität sind die USA faktisch keine Demokratie mehr, sondern eine Oligarchie, in der alle Macht nicht beim Volke, sondern einer reichen Elite liegt.
http://www.sein.de/news/2014/mai/prince ... -mehr.html


Gruß
Haya
daveg

Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von daveg »

Ein Blick ins Impressum des Links sagt mehr als tausend Worte.

Aber wenn man sich dann doch mal das Originalwerk anschaut (sind ja bloß 14 Seiten), stellt man fest dass das Fazit ein anderes ist. Geld ist in der Lage Entscheidungen auch in Demokratien zu beeinflussen. Das ist dann auch schon die ganze Sensation.
Jochen
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Jochen »

Das ist nur seine Masche, um sich im Internet aufzugeilen. Erstelle ein provokantes, aber mir genehmes Thema, warte auf erzürnte Antworten und hau danach kräftig drauf. Langweilig und durchschaubar. Aber das machen ja einige so, wie dieser gunnar z.B.
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
Berlino10
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Berlino10 »

daveg hat geschrieben:Ein Blick ins Impressum des Links sagt mehr als tausend Worte.
Das sagen auch andere, etwa ein Ex-US-Präsident in Bezug auf die Macht der US-Geheimdienste.
"Amerika hat derzeit keine funktionierende Demokratie"
sagte Jimmy Carter am Dienstag bei einer Veranstaltung der "Atlantik-Brücke" in Atlanta.
SPIEGEL

Tatsächlich ist es so, dass auch bei uns grundlegende Elemente von Demokratie ausser Kraft gesetzt sind.
Das bedeutet nicht, dass unsere Demokratie schlecht ist, sondern nur, dass wir für sie kämpfen müssen, bevor sie weiter vor die Hunde geht.
Die Macht des Geldes kontrolliert etwa die Medien, die Politik und sorgt für eine plutokratische, oligarche Gesellschaft.
In den USA ist es noch viel krasser, die Einstiegshürden in die Politik etwa sind ohne Kapital-Deckung der Oligarchen gar nicht mehr zu leisten.
Die Kapital-Medien sind Gatekeeper ... NSA, CIA arbeiten international wie STASI .. Die USA haben, sind keine Demokratie mehr.
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Okonjima
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Okonjima »

Was mich schon seit Ewigkeiten verwundert - man hat im "Übermutterland" der Demokratie nur die Wahl zwischen 2 Parteien [protest]
Demokraten oder Republikaner...

aber ok die Jungs denken ja auch nur in "Gut" oder "Böse"

[run]
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Zejtnot
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Zejtnot »

Nun, so viel größer ist die Auswahl in Russland aber auch nicht, oder? Also in der Realität, meine ich. (In Amerika gibt es ja auch stets mehr als zwei Präsidentschaftskandidaten, und es gibt auch eine grüne Partei.)
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Dietrich
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Dietrich »

Zejtnot, es ehrt dich, dass du diesmal den Whataboutism sogar zur Verteidigung der amerikanischen Demokratie nutzt.
Die Unterschiede in der Qualität der Demokratie zwischen den USA und Russland sieht man entweder oder will sie nicht sehen.

Denn einerseits gibt es dort zwar nur 2 Parteien, die sich dann im Showdown entgegenstehen, aber andererseits gibt es viele Kandidaten und etliche politische Strömungen. Und in Deutschland hat man effektiv auch nur die Wahl zwischen 2 Kanzlerkandidaten. In den USA bekennen sich die Kandidaten eben vor der Wahl zu ihrem Programm. Und - wie man bei Obama gut sehen konnte - haben sie aufgrund der Opposition und der öffentlichen Meinung auch nachher noch den demokratischen politischen Strömungen im Land zu folgen.
Ehrlich gesagt bin ich mir gar nicht sicher, ob 3-4 oder sogar 5-6 gleichstarke Parteien eine bessere Demokratie ausmachen als nur 2.
Im Endeffekt zählen die ganzen anderen Institutionen und demokratischen Einrichtungen im Land viel mehr als die reine Anzahl der Parteien oder Kandidaten für das höchste Staatsamt.

Und an der Stelle ist dann ganz deutlich, warum ein Vergleich mit Russland hier vollkommen utopisch ist. Denn dort gibt es weder Möglichkeiten für das Volk Einfluss auf die Politik zu nehmen, noch gibt es eine wirkliche Möglichkeit, bei Wahlen einen Wechsel an der Spitze zu erzwingen.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Berlino10 »

Wo gibt es denn in den USA für das Volk Möglichkeiten, auf die Politik Einfluß zu nehmen?
Das sind doch nur lächerliche und leere Show-Kämpfe.

Lediglich fast austauschbare Kandidaten überwinden die Einstiegs-Hürden, und sie sind alle Sklaven des Kapitals,
entweder gehörten sie schon vorher dazu oder sie mussten Zig-Millionen bekommen ... von den Kapital-Medien ganz zu schweigen ...

Das Volk hat keine wirkliche Wahl und schon gar keinen Einfluß auf die Politik, ... die tatsächliche Wahlbeteiligung liegt deshalb auch nur bei etwa 1/3. (!)

Offiziell wurden zwar 49%-57% gezählt, aber das bezieht sich ohnehin nur auf die eingetragenen Wähler.
Das unabhängige Pew Center warnte zu Jahresbeginn, dass 51 Millionen Wahlberechtigte nicht auf den Wählerlisten verzeichnet waren.

Zudem wird auch noch besonders gegen sozial schwächere potentielle Wähler getrixt. ORF: Gesetze gegen Obama-Wähler?
In den Wählerlisten standen noch mehr als 1,8 Millionen Personen aufgeführt, die bereits gestorben sind. Rund 2,7 Millionen Wähler waren in mindestens zwei verschiedenen Bundesstaaten registriert. ..
Für noch mehr Wirbel sorgten neue restriktive Wahlgesetze in von Republikanern regierten Bundesstaaten. Diese versuchten etwa, vor der Wahl neue und schärfere Regeln für eine Ausweispflicht im Wahllokal zu schaffen. Darunter waren wichtige „Swing-States“ wie Florida, Ohio, Pennsylvania und Virginia. Zumeist war geplant, nur noch offizielle Ausweise mit Fotos zu akzeptieren. Doch Personalausweise sind in den USA nicht verpflichtend - und Reisepässe sind ohnehin dünn gesät.

So würden etwa 25 Prozent der schwarzen Bevölkerung keinen offiziellen Ausweis besitzen - wie etwa einen vom Heimatbundesstaat ausgestellten Führerschein.

Laut Experten könnten es diese und andere schärfere Wahlgesetze für bis zu fünf Millionen Amerikaner unmöglich machen, ihre Stimme am 6. November abzugeben.
Bezeichnenderweise darf man etwa mit Studentenausweis nicht wählen, wohl aber mit einer Waffenberechtigungskarte.
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Okonjima
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Okonjima »

Warum wird eigentlich aus meiner Bemerkung sofort ein Bezug zu RUS gemacht? :shock:
Das dort keine lupenreinen demokratischen Verhältnisse vorhanden sind ist uns allen wohl klar.
Ich wollte lediglich meine Verwunderung über das amerikanische Wahlsystem äußern, da es in meinen Augen (!) undemokratisch ist.
Endweder A oder B, mehr geht nicht...
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Haya
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Re: Keine Demokratie in Amerika

Beitrag von Haya »

Moin Moin,
Ein Blick ins Impressum des Links sagt mehr als tausend Worte.
Alternativ auch:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014 ... ie-kapital
http://forum.finanzen.net/forum/Princet ... ie-t499739
http://www.bbc.com/news/blogs-echochambers-27074746
http://www.focus.de/politik/ausland/usa ... 16985.html
So besser? ;)
Aber wenn man sich dann doch mal das Originalwerk anschaut (sind ja bloß 14 Seiten), stellt man fest dass das Fazit ein anderes ist.
Dann lügen die westlichen Medien und die Studie besagt genau was anderes? Finde, dass die Studie so schön gegliedert ist. Kannst Du mir Seite + Vers nennen, WO das Fazit ein anderes ist?
Nein? Schade!
Das ist nur seine Masche, um sich im Internet aufzugeilen. Erstelle ein provokantes, aber mir genehmes Thema, warte auf erzürnte Antworten und hau danach kräftig drauf.

Weist Du was Deine Masche ist? Im Gegensatz zu Dir kann Ich diese sogar nachweisen (Du mir nicht, da Du meine Intention nicht kennst):
Deine Masche ist es zu polemisieren und sich selten bis gar nicht zu den Themen zu äußern. Du bist per Definition genau DAS

Gruß
Haya
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