Wladimir30 hat geschrieben:Schade, sehr schade, ich hatte gehofft, daß eine normale Diskussion wenigstens anfängt. Aber schon auf der ersten Seite sofort Gefetze und persönliche Anschuldigungen, die mit dem Thema nix, aber auch gar nix zu tun haben.
Gunnar, eine normale Diskussion beginnt man nicht mit Lügen, Beleidigungen und Unterstellungen .
Und indem Du bspw. Gysi als "Totalverteidiger" verunglimpfst, tust du genau das und machst ja so weiter
Es gibt dazu keine empirischen Untersuchungen aber gefühlt befinden sich in der Gruppe, die in Deutschland deutlich mehr Verständnis für die aktuelle russische Politik formuliert (nicht zuletzt bei DIE LINKE) als der Rest der Bevölkerung, eine überwiegende Zahl von in Ostdeuschland sozialisierten Bürgen (umgangssprachlich: Ossis). . Meine höchstpersönliche Vermutung ist dabei die, dass es sich in absoluten Zahlen um einen relativ kleinen Teil unter den Ossis handelt,
Trotz massiver Propaganda des Mainstreams gibt es eben keine Mehrheit für deinen konfrontativen NATO-Kurs.
"mehr Verständnis" ... äussern nicht kleine Gruppen, sondern mindestens die 38% der Bevölkerung, die ja selbst laut Umfrage der NATO-Presse bspw. die Krim als Teil der RF anerkannt sehen wollen.
Und damit noch weitergehen als ich bspw.
die allerdings als lautstarke Totalverteidiger der Putin Linie (und nur die meine ich hier) deutlich auffallen (z.B. auch Gysi, Wagenknecht usw.). Sie sind laut bis schrill, sie drängen derzeit mit Leserbriefen, in Foren oder als Publikum in Talkshows an die Öffentlichkeit.
Wer beide Seiten kritisiert, wird von Dir zum Putinist erklärt, auch noch als laut schrill ... und die drängen anderen als vermeintlich kleine Gruppe ihre Meinung auf ...
Gunnar, Deine Wahrnehmung scheint so in NATO-Propaganda gebadet, dass du nicht siehst, dass diese Stimmen nahezu die Hälfte unserer Bürger ausmachen, und dass die von Dir verunglimpften Menschen nichts anderes tun als normale demokratische Rechte wahrnehmen ... und das vor allem deshalb weil über 90% der Presse in NATO Hand ist.
Mir kommt häufig der Gedanke dass es sich um Personen handelt, denen damals eigentlich auch schon die DDR ganz Recht war, die bereits dort die Sowjetunion nicht als Unterdrücker sondern als Beschützer empfanden, als Beschützer der eigenen Biografie, welche so in einer demokratischen Gesellschaft nicht funktioniert hätte. Diese ziemlich kleine Gruppe von Leuten wittert ...
Kritiker sind also eine kleine Gruppe karrieristischer, anti-demokratischer Ex-Funktionäre der DDR ... die jetzt Morgenluft "wittern" ..?
Das ist kein Einstieg in eine Diskussion. Wer ehrlich am Thema interessiert ist, der verzichtet auf diese lügnerische Hetze und Propaganda.
Ich finde so etwas sehr schade, ich dachte, wir wären weiter ... dein Einstieg lässt mich daran zweifeln.