CSB_Wolf hat geschrieben:Ich hab eine Ukrainerin kennengelernt und die hat mich eingeladen sie in Donezk zu Besuchen.
Einladungen habe ich auch, noch aus alten Kontakten, aber mein Masochismus reicht nicht aus, um mir das anzutun.
Nach meinen Informationen, die leider nun auch nicht mehr tagesfrisch sind, gibt es durchaus Stadtteile die nicht nach Krieg aussehen.
Im Zentrum, und das ist ja bedingt sehenswert, hat man wenig Freude. Schade, denn die Stadt der Millionen Rosen hatte sich vor ein paar Jahren noch wunderbar herausgeputzt.
Die Dame muss schon eine echte Attraktion sein, um sich das Abenteuer zu gönnen.
Von Bekannten hier weiß ich, dass es bis Dnjepopetrovsk kein Problem ist, wenn man Zugfahrten liebt. Zum Rest der Strecke bis Donezk habe ich sehr widersprüchliche Aussagen. Da geht es wohl eher nach Tagesform.
Auf jeden Fall soll aber ein Durchkommen mit Marschrutkas möglich sein. Die finden wohl immer einen Schleichweg.
Ein akzeptabler Kompromiss wäre ein gemeinsamer Badeurlaub am Dnjepr, so zwischen Kaniv und Dnjepopetrovsk, vielleicht sogar auf Hortica oder die romantischen Tage in den Bergen der Karpaten.
Die Freundin kann sicherlich auch etwas Erholung von der Ballerei brauchen.
Irgendwann stellt sich allerdings die Frage, ob sie als Neurussin ein Visum für die Ukraine braucht bzw. für die Rückreise.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.