Visafreiheit für die Ukraine?

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Berlino10
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von Berlino10 »

Das mag vielleicht auf die Lemberg-Nationalisten zutreffen ...
klaupe hat geschrieben: Die meisten Ukrainer, die ich kenne, sprechen aus Überzeugung Ukrainisch und einige nehmen aus Prinzip nicht mal ein russisches Wort in den Mund, obwohl sie es mal gelernt haben.
So wie die Ukrainischen Staatsmänner Innenminister Arsen Avakov und Michail Saakaschwili,
die sich auf Russisch streiten, wer der bessere Ukrainer ist :lol:

[youtube]pdJSdWaOwm8[/youtube]
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben: Ich gebe ja zu, dass es bei uns zuhause gar keine Weihnachtsgans gibt (ist ja schließlich Fastenzeit und meiner Frau ist Gans immer zu trocken)
Schön in Speck einwickeln und nur die letzte Stunde ohne (mit Alufolie)
und 15 min draussen die Säfte verteilen lassen, dann ist die Gans auch nie trocken.
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klaupe
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von klaupe »

Berlino10 hat geschrieben:Das mag vielleicht auf die Lemberg-Nationalisten zutreffen ...
klaupe hat geschrieben: Die meisten Ukrainer, die ich kenne, sprechen aus Überzeugung Ukrainisch und einige nehmen aus Prinzip nicht mal ein russisches Wort in den Mund, obwohl sie es mal gelernt haben.
So wie die Ukrainischen Staatsmänner Innenminister Arsen Avakov und Michail Saakaschwili,
die sich auf Russisch streiten, wer der bessere Ukrainer ist :lol:
Ich kenne leider nicht alle Ukrainer, weder Lemberg-Nationalistenn noch russischsprechende Politiker.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Axel Henrich
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von Axel Henrich »

klaupe hat geschrieben:Ich kenne leider nicht alle Ukrainer
Naja aber so ein paar sollte man schon auf dem Radar haben. Und an diesem Disput, btw nicht nur den, kam man ja letzte Woche wohl kaum vorbei ...

-ah-
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Wladimir30
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von Wladimir30 »

Denn das war sie letztes Jahr schon und wurde (mal wieder) nicht so durchgezogen wie ich es mir vorgenommen hatte.
Aber dieses Mal....
Ach Dietrich, so weit war ich auch schon. Um die eigenen (und im Endeffekt nicht nur die eigenen) Nerven zu schonen, versuch ich mittlerweile gar nicht mehr, solche irrwitzigen Vorsätze zu fassen. Davon nehme ich zwar auch nicht ab, aber die Stimmung ist besser.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von klaupe »

Axel Henrich hat geschrieben:
klaupe hat geschrieben:Ich kenne leider nicht alle Ukrainer
Naja aber so ein paar sollte man schon auf dem Radar haben...
Nach etlichen Aufenthalten in der Ukraine kenne ich schon ein paar mehr, das bleibt nicht aus. Mit 1/2 Dutzend bin ich gut befreundet (nicht nur National-Ukrainer).
Ukrainischen Politikern habe ich noch nicht in die Hand geschüttelt und auch die in der Ukraine tätigen Russen (Gastarbeiter?) kenne ich nur 2nd hand aus Erfahrungsberichten von Freunden, insb. aus dem Donbass/Donetzk
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von Wladimir30 »

Berlino10 hat geschrieben:Schön in Speck einwickeln und nur die letzte Stunde ohne (mit Alufolie)
und 15 min draussen die Säfte verteilen lassen, dann ist die Gans auch nie trocken.
Haste das ein bisschen genauer? Gans liegt in der Gefriertruhe, und wir überlegen, wie wir die gefürchtete Trockenheit vermeiden...
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von Berlino10 »

Wladimir30 hat geschrieben:
Berlino10 hat geschrieben:Schön in Speck einwickeln und nur die letzte Stunde ohne (mit Alufolie)
und 15 min draussen die Säfte verteilen lassen, dann ist die Gans auch nie trocken.
Haste das ein bisschen genauer? Gans liegt in der Gefriertruhe, und wir überlegen, wie wir die gefürchtete Trockenheit vermeiden...
wenn ihr viel Zeit habt, ist die Niedrigtemperaturmethode am sichersten
http://www.chefkoch.de/rezepte/96898852 ... ratur.html

Ich mache Pute und zwar so:
http://www.stern.de/genuss/essen/weihna ... 46120.html
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von klaupe »

Wladimir30 hat geschrieben:Haste das ein bisschen genauer? Gans liegt in der Gefriertruhe, und wir überlegen, wie wir die gefürchtete Trockenheit vermeiden...
Na ja, wenn die Gans ein Visum hat, kann ich hier drauf eingehen.

Aber nichts wie raus und irgendwo an der Luft aufhängen! Bei uns schleicht dann Nachbars Katze immer um das Vögelchen herum.

So eine total frische Gans, auch wenn sie nach dem Schlachten gefroren wurde kann schnell zum Kaugummi werden. Ähnlich wie Wild oder Rind muss sie abhängen, bis sie schon leicht angetrocknet ist. 2 - 3 Tage lasse ich den Geier mindestens frostfrei hängen; eher etwas wärmer als zu kalt.

Gans am Vorabend oder ein paar Stunden vor dem Braten nach Geschmack würzen (Salz, Pfeffer, Paprika) und füllen. Dazu nehme ich 3 - 4 Zweige Beifuß, Salbei, Thymian, Boskop-Äpfel und Zwiebel, ggf. 1 - 2 Knoblauchzehen.

Dann verschließen (Schaschlikspieß, Zahnstocher oder besser noch ordentlich mit Baumwollfaden zunähen). Schenkel (nicht zu fest) zusammenbinden, damit der Geier kein Spagat macht (stört beim Wenden)

In den Backofen gebe ich ganz unten eine Wasserschale rein, damit am Anfang Dampf entsteht. Dann auf 180° vorheizen .

Bei mäßiger Hitze (max 180°, untere Stufe/Etage -- KEINE Umluft) erst auf der Brustseite ca. 45 Minuten in der Saftschale/Bräter braten, dann wenden und weiter brutzeln.

Das dauert bei einer mittleren Gans (5-6 kg, bratfertig) etwa 3 Stunden. Immer wieder mit dem austretenden Fett und leicht gesalzenem Wasser (manche nehmen Bier, aber bitte kein Pilsner, eher z.B. Weißbier ohne Bitterstoffe) bestreichen. Wasser und Zucker (im Bier) geben die schöne, knusprige Farbe.
Zwischendurch sollte man ruhig etwas Fett/Bratfond aus dem Bräter nehmen, damit das Biest nicht im eigenen Saft kocht. Außerdem kann man schon das Fett trennen und den Fond für die Sauße vorbereiten.

Zu viel Hitze macht den Vogel furztrocken. So ein Biest braucht reichlich Zeit und Geduld, damit es lecker wird.

Gegen Ende der Prozedur (ca 15 Min. vor Zieldurchlauf, also nach 2 Std. 45 Min) Temperatur erhöhen auf 220°C Die Haut sollte beginnen leicht Blasen zu werfen. Also immer ein Auge darauf haben. Wer es verpennt holt einen schwarzen Raben heraus.

Ist nach dem Braten noch Zeit bis zum Servieren, die Gans bei ca. 120-140° im Ofen lassen.

Aus dem Fond eine Sauße machen, nachdem man das Gänseschmalz größtenteils abgetrennt hat. In der regel haben Salz und Kräuter genug Würze hinterlassen. Manche mögen aber auch das Fett. Ich mache größtenteils Schmalz daraus (Kolesterinbombe). Den Saft binde ich mit etwas Kartoffelmehl oder Weizenpuder.

Tranchieren, nett anrichten und mit fröhlichem Gesicht servieren. Ob man die Füllung mag, ist Geschmackssache. Ich finde die Bratäpfel lecker.

Dazu gibt es bei mir grüne Klöße (Thüringer Art aus rohen Kartoffeln) plus Rot- und/oder Grünkohl (ich mache beides). Der Grünkohl kann reichlich Gänseschmalz vertragen.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Wladimir30
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Re: Visafreiheit für die Ukraine?

Beitrag von Wladimir30 »

Vielen Dank Ihr Zwei!
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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