m5bere2 hat geschrieben:
Findest du? Wie misst man denn den Effekt vom Materinski Kapital? Also wenn es um neue Kinder und Geburten geht, dann habe ich in Deutschland selten so viele Kinder und große Familien gesehen wie in Nowosibirsk...
Hier laufen jetzt schon wieder nur Kugeln draußen rum, inklusive meiner Frau. Und Einzelkinder sind die Ausnahme, eher hat eine Familie drei als nur ein Kind.

Ich meinte damit nicht die "Erst"-Erfolge (Statistik), sondern ausschließlich Nebeneffekte betreffend.., samt vielen weitreichenden (Spät-)Folgen.
Ich meine ein Kind zu zeugen ist wohl keine Genieleistung vonnöten (durch eine Frau zu gebären ist schon wieder was anderes).
Nur nach der Geburt muss das Kind irgendwie noch "durchgefüttert" bzw. durchs Leben gebracht sein (samt Bildung - kann es bis ins 20-25 Lj reichen).
Und wie viele fühlen sich nun/dann dazu verleitet "Hauptsache zwei Kinder wg. der Kohle kriegen" und dann aber nicht imstande sind sie weiter großzuziehen?!!
Natürlich betrifft es mehr oder weniger die Familien aus der unteren Einkommensschicht (und es sind hierzulande viele davon), und bei denen es oft zu sog. falschen Anreizen kommen kann (ich nenne sowas miss-incentives), denn nach dem sie sich in so eine Lage (mehr oder wen. durch/mit Hilfe des Staates) gebracht haben, wissen die meisten nicht mehr wohin damit (mit dem Kind), wobei natürlich die Möglichkeit diese Unterstützung gleich für "alles", sprich nach Belieben zu verwenden, nicht gibt, doch für manch einen wird es erst später bewußt.
Somit können (oder entstehen erst garnicht) Familien schnell zu Bruch gehen, da nicht stemmbar, und als mögl. Folgen:
-> Mutter alleinerziehend -> schlechte Chancen fürs Kind eine gute Bildung/Arbeit zu bekommen -> kommt vom "guten" (Lebens-)Weg ab
-> läuft der Gefahr bereits als "erwachsen" Säufer/Fanatiker/Psychopath/Drogenabhängiger/Mörder/Terrorist (auch als Autokiller, klar bei gebildeten Großkindern ist es auch nicht völlig auszuschließen, aber die W'keit ist dafür geringer) zu werden.
Und was hat man dann letzendlich für die Allgemeinheit/ Gesellschaft (russische) geschafft??
Natürlich glücklich sind damit/umso mehr/ (mit diesem Kapital) nur die Familien, die ohnehin Kinder wollten (pos. Korrelation) und/oder gleich auch noch die Verantwortung dafür spüren, aber auch finanziell es stemmen können.
Beim Rest bin ich mir echt nicht sicher, ob dieser "Erfolg" nicht mit einem zu "hohen Preis" (später) verbunden worden wäre.. (wozu "Leiden" fortpflanzen lassen).
Es ist eben eine ständige/dauerhafte Unterstützung (wie zB in Deutschland mit Kindergeld) nötig. Warum dann die Deutschen es trotzdem nicht machen, ist wiederum eine andere Frage (müsste auch dazu wiss. Untersuchungen geben).
Ich meine aber -, sie wären zu gebildet und/oder mitunter auch zu "egoistisch"
Nachtrag: es werden hierzulande traditionell mehr Kinder (gesellschaftlich/geschichtlich) mehr Kinder in die Welt gesetzt, als zB in Deutschland der Fall ist, und zwar (natürlich) auch ohne jeglichen
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