Sorry, ist etwas off-topic...Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Das ist auch personalpolitisch ein Sauhaufen. Die suchten tatsächlich einen Übersetzer mit einschlägigem Hochschulabschluss, der bereit wäre für 1.600 EUR brutto mit deutscher [sic!] Besteuerung, außerhalb des BAT-(Ost) und ohne deutsche Sozialleistungen (Rente, Krankenkasse) zu arbeiten. Warum nicht gleich noch selber was bezahlen um dort arbeiten zu dürfen?!
Aber ich moechte an dieser Stelle gerne bemerken, dass ich viele Menschen kenne, die so ein Angebot ohne zu zoegern annaehmen, durchaus auch Deutsche! Ich gehoere nicht zur Uebersetzer-Zunft, aber in Anbetracht dessen, wie mieserabel im Moment die Bedingungen fuer viele Leute sind, um ueberhaupt eine Stelle ihrer Spezialisierung zu finden... da kann man so ein Angeot ruhig annehmen. Natuerlich ist das nichts fuer einen laengerfristigen Zeitraum; aber es ist auf jeden Fall mal wichtig, Arbeitserfahrung in der Spezialisierung gesammelt zu haben. Und das ist ja das, was vielen Akademikern fehlt, mal abgesehen davon, dass mit 1600 Brutto trotzdem eine ganz enorme Erhoehung des Lebensstandards verbunden waere.
Ich verstehe ja, dass damit das Lohnniveau zwangslaeufig gedrueckt wird, aber so ist das eben, wenn Angebot und Nachfrage nach Fachkraeften im Ungleichgewicht sind.
Traurige Gruesse,
Waldmeister
Edit zur Anonymisierung. Sorry. Waldmeister
