Mehrere Baufirmen haben schon bestätigt, dass sie den Auftrag von Putins Administration in Moskau bekamen.kamensky hat geschrieben: 26 Jan 2021, 06:55In einigen Medien behauptet Putin ja, dass weder er, noch seine Verwandtschaft Etwas mit dem Prunkpalast zu tun haben. Daher stellt sich mir die Frage, weshalb und wieviel der Infos im nachstehenden Link der Tatsache und Wahrheit entspricht.Axel hat geschrieben: 25 Jan 2021, 18:53 Putin reagiert: Der Palast gehört mir nicht
https://www.youtube.com/watch?v=I40valrW_X0
Aber dann wem ?
Schwache Antwort.
Heute hat auch die dritte Baufirma diesen Zusammenhang bestätigt:
https://www.kavkazr.com/a/31069273.html
Darüber hinaus habe ich ja schon geschrieben, dass es relativ unerheblich ist, ob der Protzpalast nun Putin gehört oder nicht (gehört er), denn in so einem Land wie Russland, wo die Verwaltung der Macht zentral geregelt ist und selbst im entfernten Wladiwostok nichts ohne Moskau geht, ist es einfach unmöglich, dass jemand so einen Protzbau hinklatscht, finanziert mit Abgaben von Oligarchen und staatlichen Konzernen, und die Regierung in Moskau bekommt von all dem nichts mit. So oder so, Putin hat sich hier zum Steigbügelhalter dieses Projekts gemacht, ob nun aktiv oder passiv.
Man könnte auch einfach transparent sein und offenlegen, wem dieser Bau gehört, wenn denn nicht Putin ? So könnte der Kreml die Gemüter ganz schnell wieder beruhigen. Doch stattdessen übt man sich schon wieder im verdächtigen, stillen Schweigen wie schon bei der Nawalny-Vergiftung, obwohl auch in diesem Fall schon jede normaldenkende Staatsanwaltschaft ein Verfahren aufgenommen hätte, das, wem man dem Wortlaut des Kremls glaubt es sei kein Anschlag gewesen, ja wieder problemlos eingestellt hätte werden können. Also ehrlich, mir sträuben sich die Nackenhaare, wenn ich lese wie manche hier noch ernsthaft versuchen Verständnis für dieses Regime zu entwickeln. Dieses Russlandapologetentum stinkt zum Himmel und dem russischen Rentner, der von 200 € im Monat leben muss oder dem russischen Ottonormalo, der drei Jobs braucht, um über die Runden zu kommen, ist damit auch nicht geholfen. Am Ende müssen aber die Russen damit leben, sie müssen entscheiden, ob sie weiterhin unter dieser Regierung leben wollen oder nicht, nicht wir. Meine Sympathie haben aber alle Protestaktionen. Der derzeitigen russischen "Regierung" kann ich schon lange nichts mehr positives abgewinnnen.

