Drohnenangriffe in Russland

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Axel Henrich
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Re: Drohnenangriffe in Russland

Beitrag von Axel Henrich »

Bluewolf hat geschrieben: 23 Sep 2026, 23:59 Ob jetzt in Russland ein paar mehr Raffinerien mehr ausfallen tangiert den Weltmarkt nahe Null.
Auch das ist in der Pauschalität einfach nicht wahr!

Um die eigenen Rohölquellen zu schützen [*] ist Ru gezwungen, das Rohöl z.B. nach Vadinar in Indien, oder auch China zu verschiffen und dann destiliert, wieder zu importieren. Das bindet Tanker- und Transportkapazitäten und natürlich schlägt sich dieser Umweg in den Benchmarkpreisen nieder, die auch wir Verbrauer am Ende zu spüren bekommen, weltweit!

Also nochmal, der Steuerzahler, gerade in Deutschland, zahlt einmal für die Zerstörung der Raffinerien in Russland und dann nochmal, für die Folgen der Zerstörung. Wie gesagt, 2x ...

[*] Wenn du einmal eine Rohölquelle anstichst, muss Sie durchweg pumpen, bis die Quelle erschöpft ist. Ansonsten verstopfen die Kapillaren des Speichergesteins durch Wachsausfällungen, auch in den Pumpen, welche dann zusätzlich noch durch Sandansammlung und Salzwasser irreparabel zerstört würden.

-ah-
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HJ52
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Re: Drohnenangriffe in Russland

Beitrag von HJ52 »

Bluewolf hat geschrieben: 22 Sep 2026, 13:56 in dem man um Piter und Moskau fast 80% der gesamten Flugabwehrkapazität zusammen gezogen hat.
Stimmt. Das stand neulich in einem sauber recherchiertem Bericht bei NTV oder Focus.

Russland zieht alle S400 Systeme aus dem Land ab, um Moskau vor Drohnen zu schuetzen.

Es gibt faktisch keine funktionierende Flugabwehr, ausserhalb von Moskau und Piter.

Ich geb sicherheitshalber Stahlhelme aus.
Je stärker die Nato, desto sicherer der Weltfrieden.
paramecium
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Re: Drohnenangriffe in Russland

Beitrag von paramecium »

Generell ist es schon beeindruckend wie gut die russische Luftabwehr in so einem Flächenland funktioniert. Die S-400 kommen ja sowieso eher bei der Bekämpfung von Hochwertzielen auf längeren Distanzen zu Einsatz. Wenn die Ukraine täglich ihre Hunderte von Drohnen losschickt, werden die hauptsächlich auf Kurz- und Mitteldistanz bekämpft (S-350, Panzir, Tor, Werba, Igla, Abfangdrohnen, Jamming ect.).

Torsten Heinrich meinte neulich sinngemäß: Wenn die Ukraine 1300 Drohnen auf Deutschland losschicken würde, müsste man aktuell damit rechnen, dass 1100 einschlagen.
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Wladimir30
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Re: Drohnenangriffe in Russland

Beitrag von Wladimir30 »

paramecium hat geschrieben: 25 Sep 2026, 11:05 Generell ist es schon beeindruckend wie gut die russische Luftabwehr in so einem Flächenland funktioniert.
Das ist sicher richtig. Beeindruckend ist sehr treffend ausgedrückt. Allerdings wird das dadurch, na ja, erleichtert, dass die möglichen Ziele letztendlich klar definierbar sind und dadurch auch gezielte Schutzmechanismen installiert werden können. Das ging dann erstaunlich schnell und wird stetig verbessert.

Problematisch wird es, wenn Ziele aus anderen Kategorien angegriffen werden. Zum Beispiel die Logistikzentren des online Händlers Wildberries. Die fast vollkommen ungeschützt getroffen wurden. Wobei noch hinzukommt, dass der große Konkurrent, Ozon, fast vollständig unangetastet blieb. Nun gibt es bei Ozon ständig Lierferverzögerungen, und die Warenausgabestellen sind heillos überfüllt mit Waren, weill alle nun bei Ozon bestellen. Aber das nur am Rande.
Wenn die Ukraine 1300 Drohnen auf Deutschland losschicken würde, müsste man aktuell damit rechnen, dass 1100 einschlagen.
Nett gesagt. Vielleicht ist es ja wirklich so. Aber in solchen Momenten wird in Russland meist sehr schnell gehandelt. Lange Entscheidungsfindungsprozesse entfallen hier.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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