reicht Verpflichtungserklärung?

Welche Unterlagen werden für ein Visa nach Russland benötigt, was ist eine Migrations-Karte, Probleme mit der Registrierung ... Hilfe findest Du hier.
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Dietrich
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Beitrag von Dietrich »

Hannibal hat geschrieben:ch fürchte nur, wenn sie in den nächsten tagen die 1000 km nach moskau fährt, wird sie an der botschaft zunächst kein visum bekommen. die schicken die sachen wohl erstmal zu meiner ausländerbehörde.
Deshalb solltest du das zu dem Zeitpunkt bereits mit deiner Auslaenderbehoerde alles abgeklaert haben. Also gib denen VORHER bereits die ganzen Papiere und wenn die dir sagen, dass es so in Ordnung geht, dann schick deine Ehefrau in Spe zur Botschaft mit dem Hinweis das die AB das bereits weiss und das sie das doch bitte per Fax an die AB schicken sollen. (Fax-Nummer solltest du auch schon erfragt haben). Wenn die AB dann sofort antwortet, dann klappt das auch mit dem Visum etwas schneller :-)

Wenn deine Frau umsonst die 1000 km nach Moskau faehrt, bist nur du schuld. Weil du schon Alles haettest vorbereiten muessen, soweit es moeglich ist!

Dietrich
Hannibal

Beitrag von Hannibal »

heisst das, sie kann mir die papiere schicken, ich geh zur AB; wenn alles ok ist schicke ich die papiere zurück und sie kann damit zur botschaft gehen?
grüße wolfgang
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Dietrich
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Beitrag von Dietrich »

Ja.
Die AB soll schon mal Alles pruefen und wenn die dir gruenes Licht geben, dann schick deine Frau zur Botschaft! Und die soll dann in der Botschaft auf jeden Fall sagen, dass die AB das bereits geklaert hat und das das bitte per Fax und nicht per Brief von der Botschaft an die AB transportiert werden soll. Kann sein, das die sich das Fax bezahlen lassen, aber das ist dann auch noch drin. Und du musst dann der AB in den Ohren liegen, dass die auch sofort antworten.

Dietrich
Hannibal

Beitrag von Hannibal »

vielen dank bis hierhin. bei diesem vielen behördenkram schwirrt mir der kopf. ich werde es so wohl machen, obwohl ich schon manchmal an dänemark gedacht habe. ich hab das ganze etwas unterschätzt und glaubte, es geht wie beim besuchsvisum. ziemlich naiv. beim recherchieren habe ich noch dieses gefunden: http://www.taz.de/pt/2005/12/29/a0260.1/text.ges,1
da wird man noch unruhiger.
grüße wolfgang
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Dietrich
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Beitrag von Dietrich »

Hannibal hat geschrieben: da wird man noch unruhiger.
Immer mit der Ruhe...
Das Wichtigste ist, erstmal ueberall anfragen und genau erfahren, wer wo was sehen will. Denn gewisse Sachen kann man auch parallel vorbereiten und nicht, wie in dem Bericht alles erst hintereinander....

Wie ich sehe, kommst du aus Dortmund. Insofern hast du natuerlich "Pech", dass es so eine grosse Stadt ist. "Auf dem Lande" geht sowas wirklich meist einfacher..... Aber wenn man nett auftritt, dann kann man u.U. auch an eine(n) Sachbearbeiter(in) geraten, die sich wirklich engagiert!

Dietrich
Zeppelin
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Beitrag von Zeppelin »

Hannibal hat geschrieben:...obwohl ich schon manchmal an dänemark gedacht habe.
Dänemark ist eh keine wirkliche Alternative. Da mag zwar das Heiraten einfacher gehen, aber das bringt überhaupt nichts, um eine AE für Deine künftige Gattin zu bekommen.
Hannibal hat geschrieben: ... beim recherchieren habe ich noch dieses gefunden: http://www.taz.de/pt/2005/12/29/a0260.1/text.ges,1
Ich habe mir den Artikel mal durchgelesen. Das ist wirklich ein sehr subjektiver Erlebnisbericht, der in vielen Punkten schlichtweg falsch ist. Die taz begibt sich da (teilweise) auf ein Niveau, das man sonst eher von der BLIND-Zeitung kennt.
Aber der Artikel enthält auch einige gute Ratschläge, die auch hier schon erteilt wurden.

Es ist Unsinn, sich vor den Behörden zu fürchten. Die bekommen dadurch nur den Eindruck, das etwas faul ist.
Überzeugt man dagegen mit souveränem Auftreten, gibt es keine ernsthaften Probleme.

In meinem letzten Posting hierzu hatte ich vergessen zu erwähnen, dass es definitiv falsch ist zu glauben, man könne nur mit einem Heiratsvisum nach D einreisen, um hier zu heiraten.
Im Zshg. mit derartigen Behauptungen, die von manchen Behörden gelegentlich in die Welt gesetzt werden, ist von einem vermeintlichen Visa-Betrug die Rede. Das ist aber schon deshalb nicht der Fall, weil die ultimative Entscheidung zur Heirat mit dem "Ja" vor dem Standesamt gefällt wird und keinen Moment früher.
Es ist durchaus möglich, auch mit einem Besuchsvisum zu heiraten und danach sofort eine AE für den ausländischen Ehegatten zu bekommen.
Man lädt die Verlobte / den Verlobten einfach mit einem anderen primären Ziel / Zweck ein, der sich schlicht und einfach schon daraus ergibt, dass man das Leben nach der Heirat ja auch irgendwie vorbereiten muss.
Eine Einladung zum Zwecke der Unterstützung und Beratung bei der Information über Bildungs- / Weiterbildungsmöglichkeiten in der bzw. über die Bundesrepublik Deutschland bietet die Gelegenheit, auch mal an einer Trauungszeremonie teilzunehmen, danach zur Meldestelle zu gehen und anschließend in die ABH :wink: = Exkursion in das deutsche Verwaltungssystem.

Vorher lernt man noch einiges über das Haager Abkommen (Apostillen etc.), den Schengen-Vertrag, das Schengener Durchführungsabkommen, das Ausländerzentralregister (AZR) u.v.a.m. :)

Zeppelin
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Oletsch
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Beitrag von Oletsch »

Zeppelin hat geschrieben:
Hannibal hat geschrieben:...obwohl ich schon manchmal an dänemark gedacht habe.
Dänemark ist eh keine wirkliche Alternative. Da mag zwar das Heiraten einfacher gehen, aber das bringt überhaupt nichts, um eine AE für Deine künftige Gattin zu bekommen.
Das stimmt nicht! Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die in Dänemark geschlossene Ehe in DE sofort anerkannt ist und dementsprechend wird auch eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Dänemark ist halt teuer (geworden), und Deine Frau kann dann aus Dänemark nicht direkt nach DE fahren, sondern erst zurück nach Russland, dort im Konsulat die Heiratsurkunde abgeben, danach bekommt sie ein 90 Tage-Visum für Familienzusammenführung, was nach ihrer Ankuft in Deutschland in eine AE verwandelt wird. Jedenfalls war es so vor 8 Jahren. und ich glaube nicht, dass sich da was großartig geändert hat.
Ich möchte damit nicht sagen, dass die Heirat in Dänemark insgesamt besser ist als in Deutschland oder Russland, jeder entscheidet selbst; aber eine AE gibt es danach genauso wie in anderen Fällen.

Gruß
Oletsch
Ralph
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Beitrag von Ralph »

Oletsch hat geschrieben:
Zeppelin hat geschrieben:
Hannibal hat geschrieben:...obwohl ich schon manchmal an dänemark gedacht habe.
Dänemark ist eh keine wirkliche Alternative. Da mag zwar das Heiraten einfacher gehen, aber das bringt überhaupt nichts, um eine AE für Deine künftige Gattin zu bekommen.
Das stimmt nicht! Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die in Dänemark geschlossene Ehe in DE sofort anerkannt ist und dementsprechend wird auch eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Dänemark ist halt teuer (geworden), und Deine Frau kann dann aus Dänemark nicht direkt nach DE fahren, sondern erst zurück nach Russland, dort im Konsulat die Heiratsurkunde abgeben, danach bekommt sie ein 90 Tage-Visum für Familienzusammenführung, was nach ihrer Ankuft in Deutschland in eine AE verwandelt wird. Jedenfalls war es so vor 8 Jahren. und ich glaube nicht, dass sich da was großartig geändert hat.
Ich möchte damit nicht sagen, dass die Heirat in Dänemark insgesamt besser ist als in Deutschland oder Russland, jeder entscheidet selbst; aber eine AE gibt es danach genauso wie in anderen Fällen.

Gruß
Oletsch
Hallo Oletsch

dem kann ich nur zustimmen und leicht verbessern. Da du zum heiraten in Dänemark ja eh ein Schengen-Visum brauchst, kannst du nach den 3 Tagen Dänemark sofort nach D zurück. So zumindestens bei uns. Dänemark ist echt eine lohnenswerte Alternative, minimaler Papieraufwand mit einem maximalen Freundlichkeitsfaktor. Bei uns war das echt ein Erlebnis, vor allem nach den .... Behörden in D. Kann ich jedem nur wärmsten empfehlen.

Ralph
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Beitrag von Zeppelin »

Oletsch hat geschrieben:...
Das stimmt nicht! ...
... Dänemark ist halt teuer (geworden), und Deine Frau kann dann aus Dänemark nicht direkt nach DE fahren, sondern erst zurück nach Russland, dort im Konsulat die Heiratsurkunde abgeben, danach bekommt sie ein 90 Tage-Visum für Familienzusammenführung, was nach ihrer Ankuft in Deutschland in eine AE verwandelt wird. Jedenfalls war es so vor 8 Jahren. und ich glaube nicht, dass sich da was großartig geändert hat.
Ich möchte damit nicht sagen, dass die Heirat in Dänemark insgesamt besser ist als in Deutschland oder Russland, jeder entscheidet selbst; aber eine AE gibt es danach genauso wie in anderen Fällen.

Gruß
Oletsch
Nun ja, wenn man diese Umstände als genauso bezeichnen möchte :lol: :lol: :lol: , bedarf es natürlich keines Kommentars.

Zeppelin

(PS: Alle Hervorhebungen im Zitat sind von mir zur Verdeutlichung der geringfügigen Unterschiede.)
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Oletsch
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Beitrag von Oletsch »

Ralph hat geschrieben: Da du zum heiraten in Dänemark ja eh ein Schengen-Visum brauchst, kannst du nach den 3 Tagen Dänemark sofort nach D zurück.
ach stimmt, habe gar nicht daran gedacht, da diese Variante bei uns damals nicht aktuell war, ich musste nämlich aus beruflichen Gründen noch zurück nach Russland für ein paar Monate. Aber wenn die Frau bereit ist, gleich nach der Eheschliessung nach Deutschland zu ziehen, kann sie es über Schengenvisum machen, klar :idea: ;-)

Gruß
Oletsch
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