Sibirischer Ofen
Einen Nachteil gibts trotzdem noch: Du brauchst Platz. Wenn jemand mit Holz heizt (Scheitholz, keine Pellets), dann braucht er auch Platz, um es zu lagern. Und zwar einen überdachten. Abhängig von der Größe und der Isolation des Hauses verbrauchst Du im Winter sicher 15-20 Festmeter. Das Ganze musst Du auch noch vortrocknen. Und das davon abgesehen, dass Du das Holz in aller Regel zumindest irgendwie aus dem Wald bringen musst. Selbst mit einem Hänger fährt man da einige male. Käme also nur auf dem Land in Frage.
Und wegen Schadstoffen beim Verbrennen: Das kommt, soweit ich weiß, nicht nur auf die Temperatur des Feuers an, sondern auch auf den Trocknungsgrad des Holzes (was natürlich miteiander zusammenhängt).
Und: Wenn der Ofen so konstruiert ist, dass kein Meterholz hineinpasst (das dürfte die Regel sein), muss man es auch noch in kürzere Stücke sägen (aus dem Wald kommt es, wenn von Arbeitern vorzerkleinert, in Längen von 1 Meter, oder gegen noch mehr Aufpreis halt auch fix und fertig. Man weiß ja, was Arbeit in Deutschland kostet.
Oder als Selbstwerber oder Flächenlosbesitzer alles alleine aufarbeiten... Macht ja manchen Leuten Spaß.
Und wegen Schadstoffen beim Verbrennen: Das kommt, soweit ich weiß, nicht nur auf die Temperatur des Feuers an, sondern auch auf den Trocknungsgrad des Holzes (was natürlich miteiander zusammenhängt).
Und: Wenn der Ofen so konstruiert ist, dass kein Meterholz hineinpasst (das dürfte die Regel sein), muss man es auch noch in kürzere Stücke sägen (aus dem Wald kommt es, wenn von Arbeitern vorzerkleinert, in Längen von 1 Meter, oder gegen noch mehr Aufpreis halt auch fix und fertig. Man weiß ja, was Arbeit in Deutschland kostet.
Oder als Selbstwerber oder Flächenlosbesitzer alles alleine aufarbeiten... Macht ja manchen Leuten Spaß.
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Zeppelin
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Da hast Du wohl noch nie einen Kachelofen von innen gesehen bzw. gebaut oder abgerissen.manuchka hat geschrieben:... Ein Kachelofen ist ja innen einfach nur hohl, kenne ich aus meiner Kindheit noch, ...
Praktisch ist es aber das reinste Labyrint, durch das die Verbrennungsgase ihren Weg bis zum Schornstein nehmen und dabei die Wäme an die Schamottsteine abgeben. Letztere haben eine sehr große Wärmekapazität und geben diese durch die hart gebrannten und glasierten Ofenkacheln kontinuierlich in den Raum ab.
Daher kommt dann auch das schöne kuschelwarme Klima - wobei man die Nutzbarkeit der Ofenröhre zur Zubereitung von Bratäpfeln (natürlich mit Rosinen und Zimt) auch nicht unterschätzen sollte.
Aber es stimmt schon: Eine ernsthafte Alternative zu modernen Heizungsanlagen - sei es nun Brennwert, Erdwärme, Holzpellets sind Kachelöfen nicht. Es sei denn, man hat zu viel Platz (zum Holzlagern), wohnt in einer waldreichen Gegend, wo man das (Windbruch-)Holz evtl. fast gratis bekommt, wenn man es selbst aufsammelt und aufbreitet und benötigt für Transport und Aufbereitung kaum zusätzliche Energie.
Dann muss man sich auch noch um die Entsorgung der Asche kümmern - und nur solche Asche kann man evtl. dem Kompost beimischen, die von unbehandelten Naturhölzern stammt. Ansonsten kostet das Müllgebühren.
Als zusätzliche Heizung finde ich einen Ofen aber auch wundervoll und wünschte, in meiner Wohnung gäbe es Platz dafür. Nur dauernd Holzhacken zu müssen, ist auf die Dauer kein wirklicher Spaß.
Aber wie schön es ist, aus sibirischer Kälte kommend, sich auf einen schönen warmen Ofen zum Schlafen einzurollen, ist mir auch schon oft berichtet worden.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Na ja, das ist höchstens theoretsich ein Problem. Normalerweise hat kein Mensch so viel Altholz in seinem Privathaushalt, um damit sein Haus zu beheizen, geschweigedenn belastetes Altholz. Und selbst wenn: Das merkt doch keine Sau, wenn Du das in den Ofen schmeißt.Zeppelin hat geschrieben:Dann muss man sich auch noch um die Entsorgung der Asche kümmern - und nur solche Asche kann man evtl. dem Kompost beimischen, die von unbehandelten Naturhölzern stammt. Ansonsten kostet das Müllgebühren.
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Zeppelin
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Wenn Du meinst, dann schau dich mal in Ostdeutschland um, welche Mengen an Abrissholz die Leute auf ihren Gehöften angesammelt haben, um damit ihre Häuser zu heizen: Alte Fenster und Türen, alte Fußbodenbretter, Formalinhaltige Spanplatten etc.waldmeister hat geschrieben:... Normalerweise hat kein Mensch so viel Altholz in seinem Privathaushalt, um damit sein Haus zu beheizen, geschweigedenn belastetes Altholz. Und selbst wenn: Das merkt doch keine Sau, wenn Du das in den Ofen schmeißt.
Überall dicke Schichten aus Lackfarben drauf, Gifte wie Xylamon drin.
Und wenn man die Asche davon unter seinen eigenen Kompost mischt, wird der Salat, der später daruf wächst so richtig lecker.
Ebenso liegt in den brandenburger Wäldern soviel ausgeschlagenes Holz und Windbruch herum und fauelt langsam vor sich hin (wenn es nicht zu Waldbränden führt, bzw.) nährt den Borkenkäfer & Co., dass man damit locker ganze Dörfer beheizen könnte.
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Stimmt, das steckt eine Menge Reserve. Das Problem ist zurzeit, dass es sich nicht lohnt, das Holz aus dem Wald holen zu lassen. Interessenten gibt es jedoch genug... Aber wenn man dort wohnt: Keine Frage, dann ist das eine Möglichkeit. Da sollte sich der Beitzer freuen, wenn Du ihm das Material aus dem Bestand rausholst. Nur wie gesagt: Da brauchst Du auch ein wenig Ausrüstung, ohne Schlepper mit Seilwinde oder ohne Spaltaggregat ist das echte Knochenarbeit. Und Zeit braucht man natürlich auch.Zeppelin hat geschrieben:Ebenso liegt in den brandenburger Wäldern soviel ausgeschlagenes Holz und Windbruch herum und fauelt langsam vor sich hin (wenn es nicht zu Waldbränden führt, bzw.) nährt den Borkenkäfer & Co., dass man damit locker ganze Dörfer beheizen könnte.
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Bephep
Das ist schon richtig,ein Kachelofen als Alleinheizung braucht viel Holz daher viel Platz und ist jede Menge arbeit.
Hier wird das Holz schon knapp und kostet wenn es im Wald liegt 10 bis 20 EURO /Festmeter.Billiger ( es gibt Ausnahmen wie eigener Wald ) ist eine Holzheizung nicht.
Solch ein Kachelofen ist was schoenes ich habe nur einen normalen Holzofen mit Scheibe im Wohnzimmer.Das ist gemuetlich aber trotzdem laeuft die normale Heizung auch noch.
Hier wird das Holz schon knapp und kostet wenn es im Wald liegt 10 bis 20 EURO /Festmeter.Billiger ( es gibt Ausnahmen wie eigener Wald ) ist eine Holzheizung nicht.
Solch ein Kachelofen ist was schoenes ich habe nur einen normalen Holzofen mit Scheibe im Wohnzimmer.Das ist gemuetlich aber trotzdem laeuft die normale Heizung auch noch.
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Zeppelin
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Das "Nur" verstehe ich nicht, denn deswegen meinte ich ja, das es unterm Strich kaum wirtschftlich ist, sodern nur für den Zusatzeffekt von Gemütlichkeit bzw. Ergänzungsheizung und wenn man nicht extra Zeit und Energie aufwendet, um etwas zusätzlichen Brennstoff mitzubringen.waldmeister hat geschrieben:... Nur wie gesagt: Da brauchst Du auch ein wenig Ausrüstung, ohne Schlepper mit Seilwinde oder ohne Spaltaggregat ist das echte Knochenarbeit. Und Zeit braucht man natürlich auch.
Letzteren kann man dann auch in Handarbeit mit Säge und Axt als natürlicher Alternative zum Fitnesstudio aufbereiten und freut sich um so mehr über die wohlige Wärme...
Aber vor allem bezog ich mich auf Deine Behauptung, dass es kaum jemenden gäbe, der kontaminierten Sondermüll als Brennholz verwenden würde.
Z.
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- Deutsch-Mann
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Moin Moin!
Habe zuhause einen guten Fachkatalog: Ausrüstungen für Wald, Landwirtschaft, Natur und Umwelt. http://www.grube.de
Da bekommt man alles um einen ganzen Wald zu roden und ihn wieder aufzuforsten.
Leider gibt es bei Grube keine Sonderangebote aber dafür hält das Material ein ganzes Leben.
Interessant ist dort der Bullerjan Warmluftofen Typ 02 Classic, den ein begnadeter Bastler auch gut selber zusammenschweißen könnte.
Wer weiß denn von Euch, wie ich einen soliden Steinofen zum Brotbacken im Garten bauen muß?
Grüße aus dem verregneten Sauerland.
Habe zuhause einen guten Fachkatalog: Ausrüstungen für Wald, Landwirtschaft, Natur und Umwelt. http://www.grube.de
Da bekommt man alles um einen ganzen Wald zu roden und ihn wieder aufzuforsten.
Leider gibt es bei Grube keine Sonderangebote aber dafür hält das Material ein ganzes Leben.
Interessant ist dort der Bullerjan Warmluftofen Typ 02 Classic, den ein begnadeter Bastler auch gut selber zusammenschweißen könnte.
Wer weiß denn von Euch, wie ich einen soliden Steinofen zum Brotbacken im Garten bauen muß?
Grüße aus dem verregneten Sauerland.