Arm und Arm

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harald63
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Beitrag von harald63 »

Rotech hat geschrieben:..., die Rente in D darf doch auch nicht unter der Armutsgrenze liegen, ...
[] Du kennst die auch in D gut aus.

Wnn Du nur ein paar Jahre einzahlst, bekommst Du später auch nur ein paar Euro im Monat raus. Da ist nach unten keine Grenze gesetzt.
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7punkt
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Beitrag von 7punkt »

manuchka hat geschrieben:7punkt....Soll ich dir welche kaufen?....
Jaaa gute Idee, Manu :lala: sonst hab ich nix, was ich auf der Baustelle tragen koennte :roll: Da waere vernuenftige Jeans gute Loesung, was denkste :wink:

LG,
7punkt

P.S. Groesse per PN? :wink: :D
"Ich weigere mich, einen Unterschied zwischen den Voelkern zu machen und von guten und schlechten Nationen zu sprechen, aber einen Unterschied zwischen den Menschen muss ich machen." F. Duerrenmatt "Der Verdacht"
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Simone
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Beitrag von Simone »

Was viel schlimmer wiegt, sind die Konsequenzen der Armut:
- arm ist oft auch arbeitslos
- arm hat häufig mehr Kkinder als der Durchschnitt
- Arbeitslosigkeit ist oft ein schlechtes Vorbild für die Kinder
- nicht vorhandener Wille zur Leistung und Opferbereitschaft pflanzt sich fort und mündet wieder in Armut
- Kinder der Armen schaffen es kaum zum Realschulabschluss geschweige denn zum Uni-Diplom
- Armut schafft Kriminalität
- Ame ernähren sich oft ungesund, sind mehr zu Drogensucht (auch Alkohol) geneigt

Es ist daher die große Frage, ob Deutschland mit den höchsten Aufwendung für Sozial-hilfe und -Unterstützung auf dem richtigen Wege ist. Es gewühnen sich immer mehr Menschen an diesen Tropf und werdne dem Leistungsprinzip entwöhnt bzw. kennen dies gar nicht!

Die Gesellschaft polarisiert immer weiter auseinander und die Mitte trocknet aus - und das ist sehr gefährlich! Überall.
Rotech

Beitrag von Rotech »

@Harald, das stimmt nicht ganz, denke nur mal an die vielen Frauen, die Mütter wurden und so einige Jahre nicht einzahlen konnten. Oder denke doch mal, jeder Ossis soll mir verzeihen, bin selbst einer, an die neuen Bundesländer, die Personen konnten ja auch nicht in die Rentenkassen einzahlen und mein Vater bekommt eine gute Rente.

Sollte die Auszahlung der Rente unter dem Satz der Armutsgrenze liegen bekommst du den Rest von der Stütze, aber das kann dir Manu noch besser erzählen, die hat Recht studiert und kometenter, wenn es um deutsches Recht.

Aber was hier alle vergessen sind die Kidis, die jetzt schon mit Handykosten ihr späteres Leben versauen.

rotech
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harald63
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Beitrag von harald63 »

Rotech hat geschrieben:@Harald, das stimmt nicht ganz, denke nur mal an die vielen Frauen, die Mütter wurden und so einige Jahre nicht einzahlen konnten. Oder denke doch mal, jeder Ossis soll mir verzeihen, bin selbst einer, an die neuen Bundesländer, die Personen konnten ja auch nicht in die Rentenkassen einzahlen und mein Vater bekommt eine gute Rente.
Ja, man kann auch so Anwartschaften bekommen. Das hat aber nichts mit "die Rente muß über der Armutsgrenze liegen" zu tun.

Sollte die Auszahlung der Rente unter dem Satz der Armutsgrenze liegen bekommst du den Rest von der Stütze, aber das kann dir Manu noch besser erzählen, die hat Recht studiert und kometenter, wenn es um deutsches Recht.

Eben. Stütze ist aber keine Rente.

Aber was hier alle vergessen sind die Kidis, die jetzt schon mit Handykosten ihr späteres Leben versauen.
[/quote]
Neues Thema???
sibirskaja

Beitrag von sibirskaja »

Simone hat geschrieben:Was viel schlimmer wiegt, sind die Konsequenzen der Armut:
- arm ist oft auch arbeitslos
- arm hat häufig mehr Kkinder als der Durchschnitt
- Arbeitslosigkeit ist oft ein schlechtes Vorbild für die Kinder
- nicht vorhandener Wille zur Leistung und Opferbereitschaft pflanzt sich fort und mündet wieder in Armut
- Kinder der Armen schaffen es kaum zum Realschulabschluss geschweige denn zum Uni-Diplom
- Armut schafft Kriminalität
- Ame ernähren sich oft ungesund, sind mehr zu Drogensucht (auch Alkohol) geneigt
Weiß nicht, stimmt wahrscheinlich oft, ist mir aber grundsätzlich zu klischebehaftet. Ich würde das so pauschal nicht ausdrücken.
Simone hat geschrieben:Es ist daher die große Frage, ob Deutschland mit den höchsten Aufwendung für Sozial-hilfe und -Unterstützung auf dem richtigen Wege ist. Es gewühnen sich immer mehr Menschen an diesen Tropf und werdne dem Leistungsprinzip entwöhnt bzw. kennen dies gar nicht!

Die Gesellschaft polarisiert immer weiter auseinander und die Mitte trocknet aus - und das ist sehr gefährlich! Überall.
Das ist allerdings sehr richtig!
Nicht nur, dass ich im eigenen Bekanntenkreis einige Leute kenne, die gradeaus dazu stehen, nicht mehr offiziell arbeiten zu gehen, sondern sich lieber auf Staatskosten versorgen lassen.
Die gehen max. 3 Monate im Jahr arbeiten, machen auf dem Bau (Dachdecker, Maurer) gut Überstunden und lassen es sich den rest des Jahres mit 1200-1300 Euro ALG1 gut gehen. Wenn nicht reicht, wird halt derein oder andere Samstag noch schwarz malocht. Ein guter Dachdecker kommt an einem Samstag schnell auf 150-200,-- Euro. Dies konsequent durchgezogen, hat mancheiner 1800-2000,-- netto zur freien Verfügung. Als Jungeselle doch ein recht nette Summe und eine riesen Schweinerei dem Sozialstaat gegenüber.
Dazu dann noch die Familien mit 5-6 Kindern, alleine durch ALG2 steht denen schon 2000,-- Euro zu, Kindergeld von 154,--/Kind noch dazu. Alle Ausgaben (Miete ect. pp.) trägt der Staat, Anschaffungen (TV, Waschmaschine, Spülmaschine? - alles kein Thema, gehört ja zum Leben dazu) natürlich auch.
Habe die Tage noch so einen Bericht gesehen, wo der Herr der Familie sich zig Jobangebote angesehen hat und letztlich ohne zu zögern alles abgelehnt hat. Verständlich, wenn er einen Job annehmen würde, müsste er ungefähr mit der Hälfte auskommen und hätte auch kein Recht mehr auf sonstige Vergünstigungen.

Und wenn ich ganz ehrlich bin, wenn ich nen Job hätte, wo ich sowieso nichts erreichen könnte, einfach irgendeinen Hilfsarbeiterjob, wo eh jeder auf einem rumknüppelt, oder ein Sklavenjob bei einer Zeitarbeitsfirma (übrigens ganz fiese Sachen, was die abziehen!), dann würde ich es aller Wahrscheinlichkeit auch nicht anders machen.
Prinzipiell ist jeder, der dies nicht ausnutzt, saudoof.

Letztlich ist bei mir persönlich zum einen der Spaß an der Arbeit in Verbindung mit Anerkennung, zum anderen aber auch der Kontakt zu einer gewissen sozialen Schicht, Auslöser dafür, dass ich weiter Gas gebe, mich engagiere und mich fortbilde, um nicht auf der Stelle zu treten.

Wenn ich nur daran denke, dass 30% meines Nettolohns für Unterhaltszahlungen an meine Ex-Frau geht, hätte ich wahrscheinlich als ALG2-Empfänger wesentlich mehr an Produktivität.
Irgendwann nach der Schulzeit habe ich mir aber mal überlegt, das doch über 13 Schuljahre bewährte Mini-Max-Prinzip aufzugeben und ein wenig in Vorleistung zu gehen :wink:
Ragnar Schluchtmann

Beitrag von Ragnar Schluchtmann »

Irgendwas hat Simone, meine ich, verwechselt
Simone hat geschrieben:Was viel schlimmer wiegt, sind die Konsequenzen der Armut:
- arm ist oft auch arbeitslos
arbeitslos ist spaetestens nach 1 Jahr (dann Hartz 4) auch arm
Simone hat geschrieben:- arm hat häufig mehr Kkinder als der Durchschnitt
wer viel Kinder hat ist bald arm, und das in einem Land, das nach Einwanderen (jungen gebildeten) schreit
Simone hat geschrieben:- nicht vorhandener Wille zur Leistung und Opferbereitschaft pflanzt sich fort und mündet wieder in Armut
heisst, Grund der Arbeitslosigkeit ist mangelnder Leistungswille und Opferbereitschaft - erklaer das mal den Telecom- oder Siemensmitarbeitern, die dieses Jahr arbeitslos geworden sind
Simone hat geschrieben: Die Gesellschaft polarisiert immer weiter auseinander und die Mitte trocknet aus - und das ist sehr gefährlich! Überall.
unter anderem wegen fehlendem Nachdenken
sibirskaja

Beitrag von sibirskaja »

Ragnar Schluchtmann hat geschrieben:Irgendwas hat Simone, meine ich, verwechselt
Simone hat geschrieben:Was viel schlimmer wiegt, sind die Konsequenzen der Armut:
- arm ist oft auch arbeitslos
arbeitslos ist spaetestens nach 1 Jahr (dann Hartz 4) auch arm
Simone hat geschrieben:- arm hat häufig mehr Kkinder als der Durchschnitt
wer viel Kinder hat ist bald arm, und das in einem Land, das nach Einwanderen (jungen gebildeten) schreit
Simone hat geschrieben:- nicht vorhandener Wille zur Leistung und Opferbereitschaft pflanzt sich fort und mündet wieder in Armut
heisst, Grund der Arbeitslosigkeit ist mangelnder Leistungswille und Opferbereitschaft - erklaer das mal den Telecom- oder Siemensmitarbeitern, die dieses Jahr arbeitslos geworden sind
Simone hat geschrieben: Die Gesellschaft polarisiert immer weiter auseinander und die Mitte trocknet aus - und das ist sehr gefährlich! Überall.
unter anderem wegen fehlendem Nachdenken
@Ragnar
Könntest du deine Anworten bitte etwas deutlicher erläutern?!
Ich verstehe echt absolut keine Antwort von Dir :?
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Simone
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Wohnort: Moskau

Beitrag von Simone »

Ragnar, Du hast recht, mit dem was Du schreibst. Kinder können arm machen, Hartz 4 macht arm, etc.

Aber ich habe gar nix verwechselt. Leider ist das, was ich geschrieben habe, bittere Realität in Deutschland (vor allen in den Hochburgen der Arbeitslosigkeit und damit vermeintlichen Ausweglosigkeit). Das belegen Studien+Dokumentation+Artikel etc, aber auch meine persönlichen Eindrücke.

Die Frage ist doch, wie manövrieren sich die Leute aus der Situation SELBST wieder heraus und was sind sie bereit zu opfern dafür. Ich rede hier insbesondere von Langzeitarbeitslosen, Trinkern, jungen Leuten...

Warum fragen mich denn die Taxifahrer in Moskau: Stimmt das, dass in Deutschland die Leute für NIXarbeiten Geld bekommen? Was antwortet man da drauf? Ja, so ist es. Hier hast Du halt Brutto minus 13% und in Deutschalnd hätte ich ca. minus 60% (Steuerklasse 5).

Das wird eben alles bezahlt von den Steuer+Abgabenzahler und der, der arbeitet, ist der Dumme!

Und das führt dazu, daß unsere Intelligenz und tatkräftige Generation abwandert ins steuerlich optimalere Ausland - lese dazu die ausführlichen Artikel der letzten Monate (z.B. manager-magazin.de)

Das ist die Realität, davor darf man die Augen nicht verschließen!

Aber wir hatten diese Diskussionen hier schon im Forum.... alles nicht neu und schon gar nicht zielführend.
sibirskaja

Beitrag von sibirskaja »

Simone hat geschrieben:Ragnar, Du hast recht, mit dem was Du schreibst. Kinder können arm machen, Hartz 4 macht arm, etc.

Aber ich habe gar nix verwechselt. Leider ist das, was ich geschrieben habe, bittere Realität in Deutschland (vor allen in den Hochburgen der Arbeitslosigkeit und damit vermeintlichen Ausweglosigkeit). Das belegen Studien+Dokumentation+Artikel etc, aber auch meine persönlichen Eindrücke.

Die Frage ist doch, wie manövrieren sich die Leute aus der Situation SELBST wieder heraus und was sind sie bereit zu opfern dafür. Ich rede hier insbesondere von Langzeitarbeitslosen, Trinkern, jungen Leuten...

Warum fragen mich denn die Taxifahrer in Moskau: Stimmt das, dass in Deutschland die Leute für NIXarbeiten Geld bekommen? Was antwortet man da drauf? Ja, so ist es. Hier hast Du halt Brutto minus 13% und in Deutschalnd hätte ich ca. minus 60% (Steuerklasse 5).

Das wird eben alles bezahlt von den Steuer+Abgabenzahler und der, der arbeitet, ist der Dumme!

Und das führt dazu, daß unsere Intelligenz und tatkräftige Generation abwandert ins steuerlich optimalere Ausland - lese dazu die ausführlichen Artikel der letzten Monate (z.B. manager-magazin.de)

Das ist die Realität, davor darf man die Augen nicht verschließen!

Aber wir hatten diese Diskussionen hier schon im Forum.... alles nicht neu und schon gar nicht zielführend.
Respekt, ich verstehe ragnar überhaupt nicht...
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