Ehegattennachzug

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!
Marco
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Re: Ehegattennachzug

Beitrag von Marco »

mausidavid hat geschrieben:So, dann bin ich zumindest standesamtlich verheiratet.....
Doc, Thema (fast) verfehlt hätte mein Lehrer früher geschrieben :D
Marco
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Re: Ehegattennachzug

Beitrag von Marco »

mausidavid hat geschrieben: und die Frage der Versicherung, bei mir gibt es grade einen Wechsel, da ich ja anfange zu studieren usw....also würde ich meine Frau dann eher nächstes Jahr, in aller Ruhe bei mir anmelden....

nur jetzt die Frage? Kann sie auf dem Visaantrag NEIN ankreuzen und ohne Versicherung einreisen? oder braucht sie für den ersten Monat eine Reiseversicherung, solange bis die richtige abgeschlossen ist?
Also du solltest sie schon sofort bei dir in der Wohnung melden, da ihr ansonsten unter Scheinehenverdacht geratet. Der bequeme Weg ist häufig ein falscher. ;)
Reiseversicherung geht nicht, da sie sich hier dauerhaft aufhalten wird. Selbst wenn ihr eine hättet würde sie im Schadensfall nicht zahlen.
KV solltet ihr so schnell wie möglich hier abschließen. Bist du nicht gesetzlich versichert?
KV ist das vordringlichste. Wenn ein Unfall passiert ohne KV, kannst dein Leben lang zahlen.....
mausidavid

Re: Ehegattennachzug

Beitrag von mausidavid »

ach, nochmal...

mir ist natürlich klar das ich die Versicherung ordnungsgemäss und ohne zu schummeln abschliessen muss,

Die Frage ist nur....!!!...muss die Versicherung schon zur Abgabe des Visaantrages bestehen? ODER reicht es diese unverzüglich NACH der Einreise abzuschliessen.....WEIL, es sich wohl etwas schwierig erweist von Russland aus eine Versicherung in Dt. abzuschliessen....(ich habe nachgefragt....man würde dann z.b schon bezahlen, auch wenn man 3 Monate aufs Visa wartet....und das will natürlich niemand, müsste alles mit vollmachten und vorläufigen Adressen und Passkopien, und übersetzungen usw machen....)

Geld...ich will nicht irgendeinen Streit anfangen zwischen Ossis und Wessis...aber ich denke das es durchaus möglich ist, wir wohnen zusammen in einem kleinen WG Zimmer, Essen beide wenig, Ich bekomme Bafög, und Kindergeld und habe mind. für 8Monate Miete und Essen gespart....(ohne Bafög zu bekommen und Kindergeld) dazu sehe ich mich noch nach einem Nebenjob um (400euro im Monat) und meine FRau, keine Ahnung, ob sie Harz4 bekommt (wollen wir eigentich nicht, da man da so festgelegt ist und nich weg kann)
dazu kommen Eltern und Verwandtschaft und besagter Freund, die nicht nur auf dem Papier, aber wenn Not am Mann sein sollte auch wirklich etwas geben können....(ach ja, ich studienr im Osten, da ist die Miete echt gut...) und studiengebühren habe ich auch keine


doc, danke für die Ausführung, nur leider nicht ganz passend ;)...aber für den nächsten sicher hilfreich....

wobei sich dann bei mir auch die Frage ergab, wie und wo "registiere" ich meine in Russland international gültig abgeschlossene Ehe dann in Deutschland?

und was auch noch niemand beantwortete? Wie schreibt man die "Einladung" für den Ausländer in Dt. zu wohnen?
Marco
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Re: Ehegattennachzug

Beitrag von Marco »

Marco hat geschrieben:
mausidavid hat geschrieben: und mit der Versicherung ist es so eine Sache, im russischen Forum fand meine Frau jetzt das es reicht die Versicherung in dt. Abzuschliessen, also im Antrag ruhig, NEIN angekreuzt werden kann....?! ist dem so?
Das ist richtig.Jede Reiseversicherung wäre eh nicht gültig, da sie dauerhaft hier herkommt und Reiseversicherungen decken nur einen vorübergehenden Aufenthalt ab. Sofern du gesetzlich krankenversichert bist, ist sie eh familienversichert. Da musst du dann mit der Krankenversicherung mal sprechen.
Zuletzt geändert von Marco am 07 Jul 2009, 11:25, insgesamt 3-mal geändert.
mausidavid

Re: Ehegattennachzug

Beitrag von mausidavid »

und nochmal ;)

ich sagte das ich wegen studium usw, grade selber die Versicherung wechsel....deswegen bin ich grade selberdabei mich über vollmachten und faxe usw anzumelden, meine frau jedoch (die ich dann natürlich über mich mitversicher) muss/will den visaantrag bald abgeben (so bald das sie nich auch noch irgendwelche dokumente aus dt bekommen kann)

deswegen die frage.....kann sie ohne versicherung einreisen bzw visabeantragen? oder muss das alles schon in sack und tüten sein, bevor überhaupt ein visaantrag bearbeitet wird?
Zeppelin
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Re: Ehegattennachzug

Beitrag von Zeppelin »

mausidavid hat geschrieben:...
ich sagte das ich wegen studium usw, grade selber die Versicherung wechsel....deswegen bin ich grade selberdabei mich über vollmachten und faxe usw anzumelden, meine frau jedoch (die ich dann natürlich über mich mitversicher) muss/will den visaantrag bald abgeben (so bald das sie nich auch noch irgendwelche dokumente aus dt bekommen kann)

deswegen die frage.....kann sie ohne versicherung einreisen bzw visabeantragen? oder muss das alles schon in sack und tüten sein, bevor überhaupt ein visaantrag bearbeitet wird?
Also das handhabt jede KK anders. Ich habe von meiner KK einst (2003) eine Vorabzustimmung für die Aufnahme meiner Frau als Familienversicherte ausgestellt bekommen, welche für das Einreisevisum beim Konsulat in Moskau akzeptiert wurde. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten wir die schon längst hier bei Einwohnermeldeamt registriert und unsere KK interessierte sich lediglich dafür, ob meine Frau hier gemeldet sei. Da ich dafür einen Beleg vorweisen konnte, war das kein Problem.

Aber grundsätzlich gilt: Der erste Weg nach Einreise einer / eines ausländischen Ehegatten sollte zur Einwohnerbehörde führen. Denn ohne offizielle Adresse in Dtl. gibt es weder eine Aufenthaltserlaubnis noch ein Bankkonto oder auch nur eine simple Bibliothekskarte etc. etc.

Kleiner Hinweis noch zum Umgang mit dem russ. Pass in D. Zumindest hier in Berlin akzeptiert die Polizei es, wenn mann lediglich eine unbeglaubigte Kopie von Passseite und Aufenthaltstitel mit sich führt, den Originalpass aber an einem sicheren Ort aufbewahrt, wo er so gut wie möglich vor Verlust geschützt ist.

Man sollte auch bedenken, dass russ. Reisepässe nur für fünf Jahre gelten und sich rechtzeitig um deren Erneuerung kümmern. Entweder im Rahmen von Heimreisen oder über die hiesigen russ. Konsulate. Kostenintensiv wird das so oder so. Aber meine Frau hat das bisher lieber mit Besuchen bei ihrer Familie verbunden, als das über das russ. Konsulat in Berlin zu erledigen.

Gruß,
Z.
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Re: Ehegattennachzug

Beitrag von Zejtnot »

mausidavid hat geschrieben:Geld ... ich will nicht irgendeinen Streit anfangen zwischen Ossis und Wessis ... aber ich denke das es durchaus möglich ist, wir wohnen zusammen in einem kleinen WG Zimmer, Essen beide wenig, Ich bekomme Bafög, und Kindergeld und habe mind. für 8Monate Miete und Essen gespart....(ohne Bafög zu bekommen und Kindergeld) dazu sehe ich mich noch nach einem Nebenjob um (400euro im Monat) und meine FRau, keine Ahnung, ob sie Harz4 bekommt (wollen wir eigentich nicht, da man da so festgelegt ist und nich weg kann)
Hä, Ossi und Wessi habe ich nicht begriffen. Falls Du vermutest, dass ich aus westlichen Gefilden stamme - komme aus dem Tal der Ahnungslosen, tiefstes Sachsen. Dort gibt es genug Lebenskünstler, die mit Bafög und Kindergeld über die Runden kommen.

Dennoch - Du fängst an zu studieren (4 Jahre) und berufst Dich auf 8 Monate Ersparnisse?! Also am Ende ist es mir auch piepegal - aber bedenkt auch solche Sachen wie Passbeantragung für Deine Frau, KV für Deine Frau, Heimreisen Deiner Frau, etc. Das sind alles hohe Kostenpunkte, wo glattweg mal eine Bafög-Rate komplett draufgeht.
Doc

Re: Ehegattennachzug

Beitrag von Doc »

hehe, Thema verfehlt.? ...und es war Montag morgen, die Augen noch halb zu und der Kaffee gerade feddich. Was soll da vernünftiges bei raus kommen*g*
Also bevor ich nu wieder Müll schreib, es geht um die KV bei einreise mit Heiratsvisum? In dem Fall hatte ich erst gestern ein Telefonat mit der ABH. Sie sagten, grundlegend ist es so, dass sie trotz Einreise mit Heiratsvisum erstmal nur eine "geduldete" Person ist, die D besucht und bis zum Tag der Eheschließung bzw. Anerkennung der russischen Eheschließung noch keinerlei Verwandschaftsverhältnis besteht. In dem Fall sollte ich eine Auslandskrankenversicherung abschliessen als wenn sie nur auf Besuch hier wäre. Nach der Heirat dann bei der gesetzl. KV mitversichern, das is klar.

Gut, man kann das Datum bzw den Zeitraum nicht genau festlegen, einfach pauschal einen Rahmen abstecken. Es geht ja nur darum, dass das Konsulat einen Nachweis erhält, dass man im Falle versichert ist. Wie schon erwähnt, jede KV regelt das anders. Manche versichern vorab, manche wollen die Heiratsurkunde dazu haben.
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Re: Ehegattennachzug

Beitrag von wolk0815 »

Doc hat geschrieben:Anerkennung der russischen Eheschließung
Hat sich da mittlerweile was geändert? Bei uns gab´s da nichts anzuerkennen. Die Hochzeit wurde einfach nur dann hier in D angezeigt und gut war´s. Würde auch nicht verstehen, warum das geändert hätte werden sollen. Die D Seite war doch auch gleich mit einbezogen (über mein Ehefähigkeitszeugnis für das ich dann die "Ledigkeitsbescheinigung" meiner Frau brauchte). Andererseits gibt´s ja auch Standesämter in RUS bei denen man auch ohne dieses Ehefähigkeitszeugnis auskommt.
Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich gleich vom Tag x für meine in Russland mit mir verheiratete Frau aufkommen hätte müssen (wenn ich´s nicht sowieso freiwillig getan hätte). Bei uns war´s mit meiner KV so, dass ich da vorher nachgefragt habe (wg dem Mitversichert-sein) und mir gesagt wurde, ich solle dann einfach Bescheid sagen, wenn sie hier ist. Kann mich leider nicht erinnern, ob ich da schon mal die übersetzte Heiratsurkunde hinschicken musste oder nicht. Also einfach mal dort nachhaken bevor man eine eigenständige Versicherung für die Frau abschliesst.
Veriheiratet sind die beiden ja auch schon mal. Also ist sie nicht nur einfache Besucherin. Besonders da ja von Ehegattennachzug die Rede ist (also nicht, dass die Frau erst mal noch eine Weile in RUS bleibt, was ja auch immer wieder mal vorkommt)
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Re: Ehegattennachzug

Beitrag von Marco »

Marco hat geschrieben:
Marco hat geschrieben:
mausidavid hat geschrieben: also im Antrag ruhig, NEIN angekreuzt werden kann....?!ist dem so?
Das ist richtig.Jede Reiseversicherung wäre eh nicht gültig, da sie dauerhaft hier herkommt und Reiseversicherungen decken nur einen vorübergehenden Aufenthalt ab. Sofern du gesetzlich krankenversichert bist, ist sie eh familienversichert. Da musst du dann mit der Krankenversicherung mal sprechen.
mausidavid hat geschrieben:und nochmal ;)
Auch nochmal. Siehe fett oben

Zur Verdeutlichung, falls du es oben immer noch nicht rauslesen kannst:
Ja sie kann ohne KV einreisen.
Meine Frau ist ohne KV eingereist. Haben lediglich zussätzlich geschrieben, dass eine KV in D nach Einreise abgeschlossen wird. Dies ging nicht anders, da ich voll privat versichert war
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