Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Mensch, Sibirier, da habe ich aber bei Dir eine wunde Stelle getrofen, gelle? Bist ja auf einem Kreuzzug gegen die katholische und orthodoxe Kirche! Hier geht es aber nicht um Kirche oder Nicht-Kirche - das ist ein Thema, über das zu diskutieren sinnlos ist, weil es Glaubens- und nicht Wissensfragen betrifft - sondern um das Recht der Kirche, zu ethischen Fragestelungen Position beziehen zu dürfen. Und das darf sie und muss sie. Wo wäre sonst ihr Sinn?
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
- Sibirier
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
@Kultgrieche: Ja, ein bischen ist die Stelle wund, weil für mich die Kirchen viel zuviel Wirtschaft betreiben...
Ich habe auch geschrieben, dass die Kirchen Position ziehen dürfen. Aber bitte nicht der Duma oder Bundestag in die Gesetzgebung einmischen und fordern, dass man dort die Position der Kirche durchsetzt. Das halte ich nicht für richtig.
Wenn die Kirchen das machen, dann kontere ich erst einmal und die "Gottesvertreter" sollen erst einmal nach dem Vorbild Jesu leben. Aber auch dann, hat sich Jesus (denn er hat ja nach dem Gefallen Gottes gelebt) eindeutig aus der Gesetzgebung rausgehalten....
Wenn jemand streng gläubig lebt und halt schwanger wird und sich Gedanken macht über Schwangerschaftsabbruch und dann einen "Gottesvertreter" fragt, was im Sinne Gottes ist. Bekommt dann die Antwort, Du tötest damit Leben, also nicht machen. Wenn die betreffende Person es dann nicht macht, ist es ihre Entscheidung. Wenn sie es macht, hat sie dann Sünde begannen? Denke ja. Wenn Sie es dann später im tiefsten Sinn bereut, denke ich das auch Gott ihr vergeben wird... Wenn sie es jedoch nicht bereut, wird sie am "Tag des jüngsten Gericht" verantworten müssen. Wer weiß von uns, wie da geurteilt wird? Wer ohne Sünde ist, werfe den 1. Stein.....Ich könnte mir jedenfalls auch dann vorstellen, dass Gott sie annehmen wird, wenn sie sonst "gottgefällig" gelebt und gehandelt hat..... Und sonst? Es gibt das Gebet, wo man Gott fragen darf und um Zeichen bittet..... War auch schon im alten Testament so (mit dem Schafsfell, welches ein Tag nass war und die Erde trocken und am nächsten Tag war die Erde nass und das Schafsfell trocken....).
Aus dieser "meiner gläubigen Sichtweise" möchte ich niemanden verurteilen, der Schwangerschaften abbricht, ich habe selbst mit meinen Sünden genug zu tun.....
Eine Beratung -aber bitte neutral- halte ich für sinnvoll. Ich halte es auch für sinnvoll, das viel mehr Aufklärung -auch intensiv und ohne Scheu- betrieben wird. Ich habe damals meine Tochter mit 11,5 Jahren aufgeklärt und als 13 Jahre war, ihr auch immer gesagt, wenn sie die Pille möchte unterschreibe ich die Erklärung für den Arzt und sie immer darum gebeten, wenn dann mit Kondom... Bis 16 Jahren (danach war Scheidung) hat sie es von mir nie verlangt. Im Gegenteil, sie warf mir noch vor, dass ich ihr den "Reiz, etwas verbotenes zu tun" genommen hätte. Bei ihren Freundinnen war das ganz anders.... Die trieben es schon kräftig und ihre Eltern durften es nicht erfahren....
Ich habe auch geschrieben, dass die Kirchen Position ziehen dürfen. Aber bitte nicht der Duma oder Bundestag in die Gesetzgebung einmischen und fordern, dass man dort die Position der Kirche durchsetzt. Das halte ich nicht für richtig.
Wenn die Kirchen das machen, dann kontere ich erst einmal und die "Gottesvertreter" sollen erst einmal nach dem Vorbild Jesu leben. Aber auch dann, hat sich Jesus (denn er hat ja nach dem Gefallen Gottes gelebt) eindeutig aus der Gesetzgebung rausgehalten....
Wenn jemand streng gläubig lebt und halt schwanger wird und sich Gedanken macht über Schwangerschaftsabbruch und dann einen "Gottesvertreter" fragt, was im Sinne Gottes ist. Bekommt dann die Antwort, Du tötest damit Leben, also nicht machen. Wenn die betreffende Person es dann nicht macht, ist es ihre Entscheidung. Wenn sie es macht, hat sie dann Sünde begannen? Denke ja. Wenn Sie es dann später im tiefsten Sinn bereut, denke ich das auch Gott ihr vergeben wird... Wenn sie es jedoch nicht bereut, wird sie am "Tag des jüngsten Gericht" verantworten müssen. Wer weiß von uns, wie da geurteilt wird? Wer ohne Sünde ist, werfe den 1. Stein.....Ich könnte mir jedenfalls auch dann vorstellen, dass Gott sie annehmen wird, wenn sie sonst "gottgefällig" gelebt und gehandelt hat..... Und sonst? Es gibt das Gebet, wo man Gott fragen darf und um Zeichen bittet..... War auch schon im alten Testament so (mit dem Schafsfell, welches ein Tag nass war und die Erde trocken und am nächsten Tag war die Erde nass und das Schafsfell trocken....).
Aus dieser "meiner gläubigen Sichtweise" möchte ich niemanden verurteilen, der Schwangerschaften abbricht, ich habe selbst mit meinen Sünden genug zu tun.....
Eine Beratung -aber bitte neutral- halte ich für sinnvoll. Ich halte es auch für sinnvoll, das viel mehr Aufklärung -auch intensiv und ohne Scheu- betrieben wird. Ich habe damals meine Tochter mit 11,5 Jahren aufgeklärt und als 13 Jahre war, ihr auch immer gesagt, wenn sie die Pille möchte unterschreibe ich die Erklärung für den Arzt und sie immer darum gebeten, wenn dann mit Kondom... Bis 16 Jahren (danach war Scheidung) hat sie es von mir nie verlangt. Im Gegenteil, sie warf mir noch vor, dass ich ihr den "Reiz, etwas verbotenes zu tun" genommen hätte. Bei ihren Freundinnen war das ganz anders.... Die trieben es schon kräftig und ihre Eltern durften es nicht erfahren....
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Ich bin da auch eher Sibiriers Meinung. Die Kirchen können ihre Meinung gern propagieren.....innerhalb ihrer eigenen 4 Wände zu Denen, die es hören wollen! In der staatlichen Politik haben Die IMO nichts zu suchen. Wenn so ein Pastor oder Priester gern Gesetze verabschieden will dann soll er sich nen besseren Job suchen 
Gruß
Silvio
Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Es wäre doch aber inkonsequent, wenn man eine Meinung hat und die auch sagt, aber sich dann nicht dafür einsetzt, dass diese Meinung auch Berücksichtigung findet und umgesetzt wird. Das ist Lobby-Arbeit - und die betreiben ja wohl nicht nur Kirchen. Und wenn ein Gesetz erlassen ist, rufen die Kirchen ja wohl auch nicht zum Putsch auf. Aber BIS ein Gesetz erlassen wird, darf man doch alles legale unternehmen, damit das Gesetz in eine bestimmte Richtung geht. Wenn Schwulengruppierungen und Umweltverbände und Tierschützer Petitionen einreichen und Demos veranstalten und sonstwelche Aktionen unternehmen, um auf ihre Interessen und Ansichten aufmerksam zu machen und den Gesetzgeber zu beeinflussen, warum sollen das die Kirchen nicht dürfen?
Sibirier, welches 10. Gebot bezüglich der Obrigkeit meinst du denn? Das 10. Gebot sagt, dass man nicht Frau und Haus und sonstigen Kram seines Nächsten begehren soll. Und Jesus hat sich sehr wohl gesetzgeberisch betätigt: Das Gebot "du sollst nicht töten" hat er verschärft, indem er sagte, dass schon derjenige, der einen anderen beschimpft und verflucht, sich schuldig macht. Zum Gebot "du sollst nicht die Ehe brechen" sagte er, dass Ehebruch schon da anfängt, wo man nur mit Begierde auf eine Frau schaut, und zur (von Mose erlaubten) Ehescheidung hat er auch eine Einschränkung gemacht. "Ein neues Gebot gebe ich euch..." - ist das keine Gesetzgebung?
Ansonsten stimme ich dir zu, dass die Kirchenoberen leider oft selber Wein trinken, während sie Wasser predigen. Und da sie die Kirche repräsentieren, hält das gemeine Volk, insbesondere die Nicht-Kirchenangehörigen, dann gleich die ganze Organisation für schlecht. Aber das finde ich falsch. Nur weil zB. die FDP einen komischen Vorsitzenden hat, müssen ja nicht die ganze Partei und ihr Programm und alle ihre sonstigen Angehörigen schlecht sein.
Ich finde aber, dass wir hier beim Thema selbst bleiben sollten und nicht das Recht einzelner (Organisationen) diskutieren sollten, zum Thema was sagen zu dürfen.
Sibirier, welches 10. Gebot bezüglich der Obrigkeit meinst du denn? Das 10. Gebot sagt, dass man nicht Frau und Haus und sonstigen Kram seines Nächsten begehren soll. Und Jesus hat sich sehr wohl gesetzgeberisch betätigt: Das Gebot "du sollst nicht töten" hat er verschärft, indem er sagte, dass schon derjenige, der einen anderen beschimpft und verflucht, sich schuldig macht. Zum Gebot "du sollst nicht die Ehe brechen" sagte er, dass Ehebruch schon da anfängt, wo man nur mit Begierde auf eine Frau schaut, und zur (von Mose erlaubten) Ehescheidung hat er auch eine Einschränkung gemacht. "Ein neues Gebot gebe ich euch..." - ist das keine Gesetzgebung?
Ansonsten stimme ich dir zu, dass die Kirchenoberen leider oft selber Wein trinken, während sie Wasser predigen. Und da sie die Kirche repräsentieren, hält das gemeine Volk, insbesondere die Nicht-Kirchenangehörigen, dann gleich die ganze Organisation für schlecht. Aber das finde ich falsch. Nur weil zB. die FDP einen komischen Vorsitzenden hat, müssen ja nicht die ganze Partei und ihr Programm und alle ihre sonstigen Angehörigen schlecht sein.
Ich finde aber, dass wir hier beim Thema selbst bleiben sollten und nicht das Recht einzelner (Organisationen) diskutieren sollten, zum Thema was sagen zu dürfen.
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- Sibirier
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Warum sollen die Kirchen das tun? Ein Gesetz in die richtige Richtung bringen? Dann hört eine Regierung auf einmal auf eine Kirche und die anderen Kirchen/Weltregionen werden unterdrückt. Hatten wir doch in DE mit dem Kruzifixurteil, darf Lehrerin mit Kopftuch arbeiten etc....
Deswegen, dass andere Weltreligionen etc. nicht unterdrückt werden, sollten die Kirchen sich da raus halten. Denn sonst haben wir doch wieder das "Mittelalter" wieder. Wenn die Regierung sagt, wir sind katholisch müssen alle Bürger katholisch werden, andere Kirchen werden in dem Gebiet nicht akzeptiert oder auch anders rum.....
Die Kirchen haben ihre Einrichtungen und Anlässe (z. B. Gottesdienste, Seelenbetreuung etc.) um die Gläubigen auf Gottes Willen hinzuweisen.
Mit dem 10. Gebot habe ich mich vertan, sorry... das war kein Gebot mit der "Obrigkeit"....(sollte mal wieder öfters Bibel lesen...).
Ich halte die Kirchen nicht als schlechte Organisation. Sie sollten sich aber auf ihren Auftrag konzentrieren und mehr bitte nicht. Verkündigen und predigen, armen Leuten helfen etc. Die Bibel lehren.... Eins möchte ich noch schreiben, Gott hat Moses speziell die 10 Gebote und nicht 10 Verbote gegeben, weil er wusste, dass ein Mensch diese nicht einhalten kann. Warum will jetzt die Kirche dann Verbote (Gesetz) daraus machen?
Hier zu dem Thema, einen Verbot des Schwangerschaftsabbruch halte ich nicht für gut. Dann wird es für die "reicheren" ein Flucht ins Ausland (siehe Beispiel DE-Holland), für die "ärmeren" irgendwo in einem Kämmerlein geheim gemacht....Aber es sollte dringendst Aufklärung betrieben werden und wie schon geschrieben. Auch habe ich mir Gedanken gemacht, was ist, wenn man nicht abtreibt, aber schon weiß, dass man das Kind abgeben wird? !. Man hat doch nach der Geburt erst einmal großen Erklärungsbedarf, dass man nicht mehr den "dicken" Bauch hat und das Kind nicht da ist, auf Arbeit/Bekannte/Verwandte und dann wird doch die Mutter über Jahrzehnte geplagt, was ist aus meinen Kind geworden? Irgendwann steht dann das Kind vielleicht vor der Tür und beschimpft die Mutter....Obwohl die Mutter den Abbruch nicht gemacht hat und klar war, dass sie das Kind nicht behalten wollte (konnte)...
Was wäre seelisch für die Frau besser zu ertragen? Einen Abbruch oder das Gewissen, dass irgendwo in der Welt mein Kind ist, welches ich nicht erziehen wollte (konnte).....
Deswegen, dass andere Weltreligionen etc. nicht unterdrückt werden, sollten die Kirchen sich da raus halten. Denn sonst haben wir doch wieder das "Mittelalter" wieder. Wenn die Regierung sagt, wir sind katholisch müssen alle Bürger katholisch werden, andere Kirchen werden in dem Gebiet nicht akzeptiert oder auch anders rum.....
Die Kirchen haben ihre Einrichtungen und Anlässe (z. B. Gottesdienste, Seelenbetreuung etc.) um die Gläubigen auf Gottes Willen hinzuweisen.
Mit dem 10. Gebot habe ich mich vertan, sorry... das war kein Gebot mit der "Obrigkeit"....(sollte mal wieder öfters Bibel lesen...).
Ich halte die Kirchen nicht als schlechte Organisation. Sie sollten sich aber auf ihren Auftrag konzentrieren und mehr bitte nicht. Verkündigen und predigen, armen Leuten helfen etc. Die Bibel lehren.... Eins möchte ich noch schreiben, Gott hat Moses speziell die 10 Gebote und nicht 10 Verbote gegeben, weil er wusste, dass ein Mensch diese nicht einhalten kann. Warum will jetzt die Kirche dann Verbote (Gesetz) daraus machen?
Hier zu dem Thema, einen Verbot des Schwangerschaftsabbruch halte ich nicht für gut. Dann wird es für die "reicheren" ein Flucht ins Ausland (siehe Beispiel DE-Holland), für die "ärmeren" irgendwo in einem Kämmerlein geheim gemacht....Aber es sollte dringendst Aufklärung betrieben werden und wie schon geschrieben. Auch habe ich mir Gedanken gemacht, was ist, wenn man nicht abtreibt, aber schon weiß, dass man das Kind abgeben wird? !. Man hat doch nach der Geburt erst einmal großen Erklärungsbedarf, dass man nicht mehr den "dicken" Bauch hat und das Kind nicht da ist, auf Arbeit/Bekannte/Verwandte und dann wird doch die Mutter über Jahrzehnte geplagt, was ist aus meinen Kind geworden? Irgendwann steht dann das Kind vielleicht vor der Tür und beschimpft die Mutter....Obwohl die Mutter den Abbruch nicht gemacht hat und klar war, dass sie das Kind nicht behalten wollte (konnte)...
Was wäre seelisch für die Frau besser zu ertragen? Einen Abbruch oder das Gewissen, dass irgendwo in der Welt mein Kind ist, welches ich nicht erziehen wollte (konnte).....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Entschuldige, aber das ist doch großer Quatsch. Es sagt doch keiner, dass eine Kirche der Regierung ihren Willen AUFDIKTIEREN soll, aber sie darf ihre Meinung doch zumindest kundtun und sich für selbige einsetzen. Und das darf jede andere Religionsgemeinschaft auch! Und nur weil eine christliche oder eine andere Religionsgemeinschaft eine bestimmte Meinung vertritt, heißt doch das nicht automatisch, dassSibirier hat geschrieben:Warum sollen die Kirchen das tun? Ein Gesetz in die richtige Richtung bringen? Dann hört eine Regierung auf einmal auf eine Kirche und die anderen Kirchen/Weltregionen werden unterdrückt. Hatten wir doch in DE mit dem Kruzifixurteil, darf Lehrerin mit Kopftuch arbeiten etc...
1. diese Meinung zum Gesetz wird und
2. diese Meinung sonst keiner teilt außer der Religionsgemeinschaft selber.
Und wo die automatische Folge "auf eine Kirche gehört = eine andere Religion unterdrückt" herkommt, musst du mir auch erklären. Oder nee, lieber nicht.
Das ist der Auftrag der Kirche deiner Meinung nach? Predigt, füttert die Armen, lest die Bibel - aber sonst haltet euer Maul? Das heißt doch, dass du allen Gläubigen auch das Recht verweigerst, ihre auf ihrem Glauben und Gewissen begründetet Meinung zu sagen und zu vertreten. "Geh du mal in deine Kirche und bete, aber die Politik überlässt du bitte den Nicht-Kirchengängern." So?Sibirier hat geschrieben:Ich halte die Kirchen nicht als schlechte Organisation. Sie sollten sich aber auf ihren Auftrag konzentrieren und mehr bitte nicht. Verkündigen und predigen, armen Leuten helfen etc. Die Bibel lehren...
Naja, die Straßenverkehrsordnung enthält auch Gebote... und - darf deswegen jetzt jeder fahren, wie er will?Sibirier hat geschrieben:Eins möchte ich noch schreiben, Gott hat Moses speziell die 10 Gebote und nicht 10 Verbote gegeben, weil er wusste, dass ein Mensch diese nicht einhalten kann. Warum will jetzt die Kirche dann Verbote (Gesetz) daraus machen?
Ob das nun Ge- oder Verbot heißt, ist doch letztlich egal - beides dient dazu, bestimmte Regeln für das Zusammenleben von Menschen aufzustellen.
"Abbruch" macht also kein schlechtes Gewissen?Sibirier hat geschrieben:Was wäre seelisch für die Frau besser zu ertragen? Einen Abbruch oder das Gewissen, dass irgendwo in der Welt mein Kind ist, welches ich nicht erziehen wollte (konnte).....
Die Frage kann man doch auch so stellen: Was ist seelisch leichter zu ertragen - die Tatsache, dass ich das Kind töte, das ich nicht erziehen wollte/konnte oder die Tatsache, dass dieses Kind irgendwo da in der Welt ist und lebt (und dieses Leben alles ist, was ich ihm zu geben bereit war, aber wenigstens das)?
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Mensch, wie bekloppt ist denn diese Diskussion mittlwerweile - da wollen einige der Kirche in diktatorischer Manier das Recht absprechen, ihre Werte zu vertreten und sie zu Suppenküchenbetreibern reduzieren. Also, diese Art von Demokratieverständnis gehört ins feudalisitische Mittelalter.
Wenn schon die Apotheker in Deutschland die korrupte FDP schmieen und sich ein Entrée in der Politik verschaffen, dann warum nicht auch die Kirche? Die Kirche verficht höhere Ziele, die Apotheker wollen sich nur ihre Pfründe sichern. Warum soll die Kirche ihr Maul halten, nur weil es Personen, denen Werte abhanden gekommen sind, weniger passt?
Russland ist ein mehrheitlich orthodoxes Land mit einer großen muslimischen Minderheit - beide, Orthodoxie und Islam, sind in puncto Schwangerschaftsabbruch einer Meinung.
Wenn schon die Apotheker in Deutschland die korrupte FDP schmieen und sich ein Entrée in der Politik verschaffen, dann warum nicht auch die Kirche? Die Kirche verficht höhere Ziele, die Apotheker wollen sich nur ihre Pfründe sichern. Warum soll die Kirche ihr Maul halten, nur weil es Personen, denen Werte abhanden gekommen sind, weniger passt?
Russland ist ein mehrheitlich orthodoxes Land mit einer großen muslimischen Minderheit - beide, Orthodoxie und Islam, sind in puncto Schwangerschaftsabbruch einer Meinung.
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
1. Nochmals, Jesus selbst hat sich nicht in die damalige Politik eingemischt. Auch nicht seine Meinung dazu geäußert. Warum sollen es jetzt seine Vertreter machen?manuchka hat geschrieben:Entschuldige, aber das ist doch großer Quatsch. Es sagt doch keiner, dass eine Kirche der Regierung ihren Willen AUFDIKTIEREN soll, aber sie darf ihre Meinung doch zumindest kundtun und sich für selbige einsetzen. Und das darf jede andere Religionsgemeinschaft auch! Und nur weil eine christliche oder eine andere Religionsgemeinschaft eine bestimmte Meinung vertritt, heißt doch das nicht automatisch, dass
1. diese Meinung zum Gesetz wird und
2. diese Meinung sonst keiner teilt außer der Religionsgemeinschaft selber.
Und wo die automatische Folge "auf eine Kirche gehört = eine andere Religion unterdrückt" herkommt, musst du mir auch erklären. Oder nee, lieber nicht.
2. Andere Religion unterdrückt - habe ich ebenfalls schon Beispiele geschrieben, wo dann dt. Richter urteilen mussten...
Ich habe nicht über die Gläubigen gesprochen. Die können ebenfalls ihre Meinung vertreten und nicht alle Gläubigen -wie z. B. ich- sind dort mit der Kirche einer Meinung.manuchka hat geschrieben:Das ist der Auftrag der Kirche deiner Meinung nach? Predigt, füttert die Armen, lest die Bibel - aber sonst haltet euer Maul? Das heißt doch, dass du allen Gläubigen auch das Recht verweigerst, ihre auf ihrem Glauben und Gewissen begründetet Meinung zu sagen und zu vertreten. "Geh du mal in deine Kirche und bete, aber die Politik überlässt du bitte den Nicht-Kirchengängern." So?
Nein, das ist ein großer Unterschied! Es gibt z. B. das Rechtsfahrgebot. Wenn ich jedoch links jemand überhole und dann wieder einschere, habe ich keine Staftat begangen. Ein Überholvorgang im Überholverbot ist jedoch schon eine Straftat......Aber es geht hier um die Tatsache, dass Gott dem Menschen die freie Entscheidung gelassen hat, aber sein Vertreter will in Gottes Namen die Entscheidungsfreiheit dem Menschen nehmen. Da behaupte ich, das kann nicht sein....manuchka hat geschrieben:Naja, die Straßenverkehrsordnung enthält auch Gebote... und - darf deswegen jetzt jeder fahren, wie er will? Ob das nun Ge- oder Verbot heißt, ist doch letztlich egal - beides dient dazu, bestimmte Regeln für das Zusammenleben von Menschen aufzustellen.
Das habe ich nicht geschrieben und kann ich nicht behaupten. Ich gehe davon aus, das es auf die "Frau" ankommt. Wenn das wahr ist, was hier geschrieben wurde, dass eine Frau 8 Mal abgebrochen hat, frage ich mich schon, ob sie noch ein schlechtes Gewissen hat. Kann ich aber nicht beurteilen.manuchka hat geschrieben:"Abbruch" macht also kein schlechtes Gewissen?
Da kommen wir hier schon näher, ab wann ist es Tötung? Deiner Meinung nach wohl ab Befruchtung, anderer Meinung nach, ab Geburt, anderer Meinung ab dem Zeitpunkt, ab dem das Kind alleine lebensfähig wäre....manuchka hat geschrieben:Die Frage kann man doch auch so stellen: Was ist seelisch leichter zu ertragen - die Tatsache, dass ich das Kind töte, das ich nicht erziehen wollte/konnte oder die Tatsache, dass dieses Kind irgendwo da in der Welt ist und lebt (und dieses Leben alles ist, was ich ihm zu geben bereit war, aber wenigstens das)?
Zuletzt geändert von Sibirier am 02 Feb 2010, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
D. h. die Kirche soll jetzt auch noch die Politik schmieren und sich in die Politik einmischen.... Dann haben wir ja bald neue Parteien....Kultgrieche hat geschrieben:Mensch, wie bekloppt ist denn diese Diskussion mittlwerweile - da wollen einige der Kirche in diktatorischer Manier das Recht absprechen, ihre Werte zu vertreten und sie zu Suppenküchenbetreibern reduzieren. Also, diese Art von Demokratieverständnis gehört ins feudalisitische Mittelalter.
Wenn schon die Apotheker in Deutschland die korrupte FDP schmieen und sich ein Entrée in der Politik verschaffen, dann warum nicht auch die Kirche? Die Kirche verficht höhere Ziele, die Apotheker wollen sich nur ihre Pfründe sichern. Warum soll die Kirche ihr Maul halten, nur weil es Personen, denen Werte abhanden gekommen sind, weniger passt?
Russland ist ein mehrheitlich orthodoxes Land mit einer großen muslimischen Minderheit - beide, Orthodoxie und Islam, sind in puncto Schwangerschaftsabbruch einer Meinung.
Frage, wann ist jemand für Dich Orrthodox? Meine Frau z. B. die sich vor 2 Monaten hat taufen lassen, weil sie der Meinung war, jeder müsste sich taufen lassen aber sonst sich mit dem orthodoxen Glauben nicht auseinander setzt? Und da ist sie bestimmt nicht die Einzige in Russland. Sonst wären die Kirchen nämlich zu den Gottesdienstzeiten (und nicht nur zu Weihnachten/Ostern) gerammelt voll. Sorry, das sehe ich nämlich nicht so....
Das hat man doch in DE gesehen. Als der Buß- und Bettag als Feiertag abgeschaffen werden sollte. Gingen alle in die Kirche um der Politik zu zeigen, wir wollen den Feiertag. Wer nimmt sich denn heute an dem Tag Urlaub oder feiert Überstunden ab um an den Tag in die Kirche zu gehen (in den Bundesländern, in denen der Tag kein Feiertag mehr ist...).
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Ich sage ja, von dem Grundgedanken ist die Kirche gut. Aber sorry, wenn so eine Organisationen Leute duldet, die Wein trinken und Wasser predigen, dann muss die Organisation in Frage gestellt werden, obwohl es wohl viele "gute" Tätige dort geben wird.... Über den Vorsitzenden der FDP kann ich nichts sagen, weil er mich überhaupt nicht interessiert. Ich weiss zwar, dass er eine Lebensgemeinschaft mit einem Mann hat, aber ob deswegen als komisch oder schlechter Mensch einzustufen ist, weiß ich nicht.....manuchka hat geschrieben:Ansonsten stimme ich dir zu, dass die Kirchenoberen leider oft selber Wein trinken, während sie Wasser predigen. Und da sie die Kirche repräsentieren, hält das gemeine Volk, insbesondere die Nicht-Kirchenangehörigen, dann gleich die ganze Organisation für schlecht. Aber das finde ich falsch. Nur weil zB. die FDP einen komischen Vorsitzenden hat, müssen ja nicht die ganze Partei und ihr Programm und alle ihre sonstigen Angehörigen schlecht sein.
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
