Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
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Naila
Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Ich habe irgendwo gelesen (sobald ich es finde, kriegt Ihr den Quellennachweis), daß viele Frauen in Rußland zu einem Schwangerschaftsaabruch von den Ärzten getrieben werden. Und zwar gibt es dort mittlerweile Unternehmen, die total scharf auf fötale Substanzen sind, weil daraus z.B. teuere Kosmetikpräparate gemacht werden, viele betreiben Handel mit z.B. Westeuropa, wohin sie Plazenta etc.liefern. Und diese Firmen schließen mit Kliniken Verträge ab, und je mehr die Kliniken denen dieses "Material" liefern, desto größere Provisionen kassieren die. Klinikärzte werden zu "Schulungen" zusammengetrommelt, wo sie dazu angehalten werden, möglichst viele Schwangere zur Abtreibung zu bewegen. Und wenn eine Schwangere dann so eine Klinik aufsucht ( bekanntlich gehen Frauen gerne in solche großen Zentren, weil da alle nötigen Geräte vorhanden sind etc.), dann bekommen sie erzählt, wie schlimm es um ihre Schwangerschaft steht, daß wenn sie nicht gleich abtreiben, sie mit größter Wahrscheinlichkeit sterben werden usw. Diejenige, die über 30 sind, bekommen Geschichten von furchtbaren Mißbildungen des Kindes erzählt. Dermaßen eingeschüchtert und verunsichert entschließen sich dann viele für einen Abbruch, auch diejenigen, die es gar nicht vorhatten.
Aber auch den geborenen Kindern ging es in der Sowjetunion früher nicht immer besser. Kinder, die lebendig zur Welt kamen, jedoch zu schwach waren und womöglich nicht überlebensfähig waren, wurden gar nicht so selten sofort nach ihrer Geburt in einen mit Wasser gefüllten Eimer geschmissen, der direkt unter dem Tisch stand, auf dem entbunden wurde. Warum ins Wasser? Um die Statistik nicht kaputt zu machen. Es durften keine Kinder bei der Geburt sterben, und mit Wasser in den Lungen ließ es sich gut sagen, das Kind sei im Mutterleib bereits gestorben. Der Mutter wurde dann auch gesagt, es wäre eine Totgeburt gewesen.
Ich finde, die russische Geburtshilfe ist oft extrem frauenfeindlich. Eine schwangere Frau in Rußland wird nicht selten vom Arzt und Hebamme mit tiefster Verachtung behandelt. Woher das kommt, weiß ich nicht. Aber fragt doch russische Frauen, die schon mal in Rußland entbunden haben. Besonders älere Semester, wenn Ihr mir nicht glaubt.
Was die Abtreibungen betrifft, die "einfach so" gemacht werden, so denke ich dazu Folgendes: je mehr Achtung eine Frau vor sich selbst, vor ihrer Gesundheit hat, je mehr Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen, desto wahrscheinlicher ist es, daß eine solche Frau eine Abtreibung ablehnt, verhütet oder auf das Benutzen von Kondomen besteht. Dies muß in erster Linie ihr ihre eigene Mutter vermitteln. Oft haben die Mütter selbst mehrmals abgetrieben, für die ist es normal. Ich kannte aber eine Frau, die älter war_ als ich- Ihre russische Mutter hat ihr schon als Kind vor die Augen geführt, daß sie auf ihre Gesundheit sehr aufpassen soll, diese Frau hatte ein ganz anderes Selbstverständnis im Umgang mit dem eigenen Körper
Aber auch den geborenen Kindern ging es in der Sowjetunion früher nicht immer besser. Kinder, die lebendig zur Welt kamen, jedoch zu schwach waren und womöglich nicht überlebensfähig waren, wurden gar nicht so selten sofort nach ihrer Geburt in einen mit Wasser gefüllten Eimer geschmissen, der direkt unter dem Tisch stand, auf dem entbunden wurde. Warum ins Wasser? Um die Statistik nicht kaputt zu machen. Es durften keine Kinder bei der Geburt sterben, und mit Wasser in den Lungen ließ es sich gut sagen, das Kind sei im Mutterleib bereits gestorben. Der Mutter wurde dann auch gesagt, es wäre eine Totgeburt gewesen.
Ich finde, die russische Geburtshilfe ist oft extrem frauenfeindlich. Eine schwangere Frau in Rußland wird nicht selten vom Arzt und Hebamme mit tiefster Verachtung behandelt. Woher das kommt, weiß ich nicht. Aber fragt doch russische Frauen, die schon mal in Rußland entbunden haben. Besonders älere Semester, wenn Ihr mir nicht glaubt.
Was die Abtreibungen betrifft, die "einfach so" gemacht werden, so denke ich dazu Folgendes: je mehr Achtung eine Frau vor sich selbst, vor ihrer Gesundheit hat, je mehr Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen, desto wahrscheinlicher ist es, daß eine solche Frau eine Abtreibung ablehnt, verhütet oder auf das Benutzen von Kondomen besteht. Dies muß in erster Linie ihr ihre eigene Mutter vermitteln. Oft haben die Mütter selbst mehrmals abgetrieben, für die ist es normal. Ich kannte aber eine Frau, die älter war_ als ich- Ihre russische Mutter hat ihr schon als Kind vor die Augen geführt, daß sie auf ihre Gesundheit sehr aufpassen soll, diese Frau hatte ein ganz anderes Selbstverständnis im Umgang mit dem eigenen Körper
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- Zar/iza

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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Ich denke du meinst diesen Link http://www.pro-leben.de/abtr/news_fleischverwertung.php
War zwar in der Ukraine, aber egal wo...
Zumal der Handel mit Plazenten schon lange ein riesen Geschaeft auch in West Europa ist. Die Pharma-, Kosmetik- und die Non-Foodindustrie sind schon lange Grossabnehmer dafuer.
Jedoch sollte man solche Studien und Artikel nicht dazu verwenden ueber den Sinn oder Unsinn der Abtreibung zu spekulieren.
Einige hier haben schon einiges ueber die 10 Gebote oder "Verbote??" im Zusammenhang mit Abtreibung geschrieben, diese Gebote haben schon was...aber ich denke fuer dieses Thema , sollte man die DE Grundrechte (Artikel 1-6) etwas mehr verbreiten......
Und vor allen Dingen : "Die Wuerde des Menschen ist unantastbar"
War zwar in der Ukraine, aber egal wo...
Zumal der Handel mit Plazenten schon lange ein riesen Geschaeft auch in West Europa ist. Die Pharma-, Kosmetik- und die Non-Foodindustrie sind schon lange Grossabnehmer dafuer.
Jedoch sollte man solche Studien und Artikel nicht dazu verwenden ueber den Sinn oder Unsinn der Abtreibung zu spekulieren.
Einige hier haben schon einiges ueber die 10 Gebote oder "Verbote??" im Zusammenhang mit Abtreibung geschrieben, diese Gebote haben schon was...aber ich denke fuer dieses Thema , sollte man die DE Grundrechte (Artikel 1-6) etwas mehr verbreiten......
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Ich denke, in DE ist schon eine akzeptable Regelung. Diese würde ich auch für die RF sinnvoll halten. Möglichkeit eines Schwangersschaftsabbruch bis zur XX.Woche, aber nur nach Beratung. Aber wir müssen halt auch eins bedenken, RF ist nicht DE! Ob es überhaupt zu einer neuen Gesetzgebung kommt ist ja auch noch fraglich. Wie hier in aktuell.ru berichtet wurde, war es im Gespräch, das Bier nur noch in Gefäßen bis 0,33l zu verkaufen ab 01.01.2010. Ich habe davon nichts gemerkt, also ist der Gedanke des Gesetzes verworfen worden.
Mehr sollte jedoch in der RF auf Beratung von Verhütung gelegt werden. D. h. in den Schulen/Lehrinstituten sollte es für ein paar Stunden Pflichtfach werden. Aber auch da weiss, werden einige einfach nur schlafen....
Ich bin gegen ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, weil wie schon vorher geschrieben, dass dann illegal betrieben wird und ich für noch mehr gesundheitsgefährdend für die Frauen finde als den Abbruch selber....
Mehr sollte jedoch in der RF auf Beratung von Verhütung gelegt werden. D. h. in den Schulen/Lehrinstituten sollte es für ein paar Stunden Pflichtfach werden. Aber auch da weiss, werden einige einfach nur schlafen....
Ich bin gegen ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen, weil wie schon vorher geschrieben, dass dann illegal betrieben wird und ich für noch mehr gesundheitsgefährdend für die Frauen finde als den Abbruch selber....
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Brrrr.....Wenn ich solche Geschichten lese, dann läufts mir eiskalt den Rücken runter. Aber z.b. solche Aussagen:
Kann man sich aufgrund einer "Aussage" auf sowas verlassen? Ich würde schon gelegentlich mal zum Ultraschall gehen, oder? Dort sitzt bei uns z.b. an sehr sehr netter Arzt(im Gegensatz zu unserer Frauenärztin, die hat jetzt den Laufpass bekommen und wird durch eine Ordentliche ersetzt). Nett oder nicht, das ist auch egal! Es wäre dann schonmal ein anderer Arzt, der unabhängig von diesen Ärzten seine Meinung sagt. Unsere Frauenärztin macht wegen sonstwas für Dingen einen Hokus-Pokus und will meine Frau jedesmal ins Krankenhaus stecken(sie wollte sich lediglich ein paar Tage zuhause entspannen, da bekommt sie gleich so nen Zettel zur Einweisung geschrieben, schon zum zweiten Male! :().Naila hat geschrieben:Diejenige, die über 30 sind, bekommen Geschichten von furchtbaren Mißbildungen des Kindes erzählt.
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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Naila
Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Na eben, die kriegen den Ultraschall gemacht. Das ist es! Aber wenn alle Ärzte dieses Zentrum unter einer Decke stecken, weil der Vorstand das von ihnen erwartet, dann deuten sie die Ultraschallbilder halt auf diese Art. Und wenn die Patientin von der Medizin nichts versteht, glaubt sie oft diese Märchen.
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Würde bei uns so nicht ohne weiteres klappen! Die Ärzte sind relativ weit auseinander innerhalb der Stadt und haben nichts miteinander zu tun. Saransk ist ausserdem ein Dorf.......und in einem Dorf gibt es immer "Tratsch"Naila hat geschrieben:Na eben, die kriegen den Ultraschall gemacht. Das ist es! Aber wenn alle Ärzte dieses Zentrum unter einer Decke stecken, weil der Vorstand das von ihnen erwartet, dann deuten sie die Ultraschallbilder halt auf diese Art. Und wenn die Patientin von der Medizin nichts versteht, glaubt sie oft diese Märchen.
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Miteinander?Sibirier hat geschrieben:Mehr sollte jedoch in der RF auf Beratung von Verhütung gelegt werden. D. h. in den Schulen/Lehrinstituten sollte es für ein paar Stunden Pflichtfach werden. Aber auch da weiss, werden einige einfach nur schlafen....
Mal ein Einwurf in die Runde: Eine junge Frau, die 8 mal abtreibt und damit zeigt, dass sie nicht in der Lage ist, auf sich selbst zu achten, sollte meiner Meinung nach NICHT Mutter werden. Wie soll so eine Frau in der Lage sein, ein Kind groß zu ziehen?! Was wird dieses Kind erleiden müssen, wenn sich die Mutter selbst solche Dinge zumutet?!
Ich kenne auch Frauen, die zu Sowjetzeiten 10 mal abgetrieben haben. Aber das würde ich nicht vergleichen - schon allein weil es damals nach Aussagen meiner Eltern keine Kondome in der UdSSR gab. Russische Freunde haben immer hunderte Kondome in der DDR gekauft und mit nach Moskau genommen.
- bella_b33
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Zejtnot hat geschrieben:schon allein weil es damals nach Aussagen meiner Eltern keine Kondome in der UdSSR gab
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Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Also soweit ich es verstanden habe, hätte es sie theoretisch geben müssen, aber praktisch waren sie halt doch nicht erhältlich. Sonst hätten die russischen Freunde ja nicht riesige Ladungen in der DDR gekauft.
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Gaz-Gerd
Re: Schwangerschaftsabbruch - Recht oder Notwendigkeit?
Grundsätzlich ist Abtreibung erst einmal Totschlag. Und wenn sie nicht aus medizinischer Notwendigkeit heraus durchgeführt wurde, ist es Mord. Gehören immer zwei dazu. Eine Packung Gummis kostet soviel wie 2,3 Bier. Man kann ja zusammenlegen.