7punkt hat geschrieben:Zeppelin hat geschrieben:..Unterstützung von Sprachverständnis und Artikulationsmöglichkeiten, die hier gängig sind, aber im russ. akademischen Ausbildungssystem kaum vermittelt werden können...
Dagegen protestiere ich leicht
Das ist mir nicht entgangen. Ich schrieb aber nicht NICHT VERMITTELT WERDEN KÖNNEN, sondern
KAUM... - Siehste: Dir ist dieser kleine Unterschied sicher geläufig, aber vielen anderen eher nicht.
Meinst Du etwa, meine Frau hätte nicht genau so wie Du alle Anstrengungen unternommen, um aktuelle Literatur und Presse zu verstehen, so eng wie möglich mit deutschen Lektoren zusammen zu arbeiten, an Austauschprogrammen teilzunehmen etc.etc., bevor sie dann auf Dauer hier her kam und sich weitestgehend allein zurecht zu finden?
Alles bestens.
Dennoch habe ich ihr anfangs viel helfen müssen/dürfen/können, vor allem in der Schrift- und Korrespondenzsprache die optimalen Formulierungen zu wählen. Und auch so manche Vokabel, die man in der Lektüre von Elfriede Jelinek vorfindet findet sich ebenso wenig in Wörterbüchern, wie etwa Formulierungen Hans Falladas.
Sich jedoch über dergleichen auszutauschen ist doch auch ein ganz wesentlicher Bestandteil von Partnerschaftsbeziehungen.
Doch das Leute aus RUS oftmals überempfindlich reagieren, ist mir selbstverständlich geläufig.

"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)