STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

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klaupe
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von klaupe »

Sachse007 hat geschrieben:Noch weiß keiner, wer das Flugzeug vor einem Jahr wirklich abgeschossen hat.
Der Bericht ist ja für den Sommer angekündigt und ich nehme jetzt schon Wetten an, wer den Schwarzen Peter bekommt.
Klar ist nur, dass, wenn es wirklich zwingende Beweise für Russlands Schlud gegeben hätte, sich alle Politker der westlichen Welt vor Haß und mit Sanktionen überschlagen hätten. Aber seltsamerweise zieht da irgendwie Ruhe ein und man ist um Vergessen bemüht.
Eine direkte Beteiligung von Russland kann auch nicht nachgewiesen werden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kam nie ein Befehl aus Moskau oder von einer untergeordneten Instanz, die MH17 vom Himmel zu holen. In die Rolle der Verdächtigen hat sich Russland am Anfang selbst manövriert, da sie mit schnellen Schuldzuweisungen und Ablaufbeweisen aufwarteten, ja sogar dazu passende Beweise produziert hatten.
Und die Ukraine hat derlei ja schon einmal hinbekommen und geleugnet.
Die sind genau so dämlich, denn mit falschen Stolz wollten sie nicht zugeben, dass sie sich ihre diversen BUK-Systeme in Lugansk und 2 Einheiten in Donetzk von den "Freiheitskämpfern" klauen ließen.
Niemand weiß, was die Amerikaner ....
Das die einen Haufen Dreck am Stecken haben ist doch kein Geheimnis, allenfalls ist die globale Verteilung etwas unübersichtlich. Andere können das genau so gut, passen aber nicht gerade in die Strategie der aktuellen Schlammschlacht.

Aber nun alles permanent in einen großen Topf zu schmeißen, bringt die Aufklärung der Missstände in einem umgrenzten Gebiet kaum weiter.

Guantamo und Syrien liegen nun mal nicht in der Ukraine und Erkenntnisse aus dem Kalten Krieg bis 1990 kann man schlecht auf die aktuelle Situation projizieren. Die Stars gehören ins Rampenlicht und nicht die Statisten!

Es gehört schon zum System der hier bevorzugt übernommenen und geglaubten Berichterstattung, auf andere Schauplätze auszuweichen, statt erst einmal die direkt Beteiligten unter die Lupe zu nehmen.

Zu gerne wird von den offensichtlichen Geschehnissen abgelenkt, vorzugsweise durch Überbewertung der Begleitfaktoren, die dann auch noch bunt ausgemalt und zu Auslösern des Dilemmas hochstilisiert werden.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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lausi
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von lausi »

Sachse007 hat geschrieben: Niemand weiß, was die Amerikaner in der Ukraine so alles betreiben...
Es weiß auch kaum jemand, was sie in der EU so treiben:
http://uncut-news.ch/usa/us-army-rueste ... hland-auf/
http://uncut-news.ch/usa/us-%e2%80%aa%e ... zeichnung/
“Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!”
- Immanuel Kant
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von Sachse007 »

Darum müssen wir uns, glaube ich, keine Sorgen machen. Wie die jüngsten Ereignisse (BND+NSA) uns gezeigt haben, sind die USA absolut vertrauenswürdige Verbündete und unsere besten Freunde. Es geht mit Sicherheit nur darum, für unsere baltischen und polnischen Verbündeten die unmittelbar bevorstehende russische Invasion abzuwehren. Wie gesagt, alles ist in bester Ordnung...
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GIN
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von GIN »

lausi hat geschrieben:
Sachse007 hat geschrieben: Niemand weiß, was die Amerikaner in der Ukraine so alles betreiben...
Es weiß auch kaum jemand, was sie in der EU so treiben:
http://uncut-news.ch/usa/us-army-rueste ... hland-auf/
http://uncut-news.ch/usa/us-%e2%80%aa%e ... zeichnung/
keine Angst ich vermute das schon seit etwa 1 Jahrzehnt. Der Grossteil der deutschen Bewohnerschaft ist unfähig eine klare Analyse zu machen und entsprechend wenig politische Denkzettel werden jede 4 Jahre ausgesendet. Erkennt man schon an den Mitgliedzahlen von Facebook usw. Die AFD oder die Linken werden wohl nie gemeinsam über 20% bekommen und somit immer irrelevant sein im politischen Entscheidungsprozess.
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von Sachse007 »

GIN hat geschrieben:
lausi hat geschrieben:
Sachse007 hat geschrieben: Niemand weiß, was die Amerikaner in der Ukraine so alles betreiben...
Es weiß auch kaum jemand, was sie in der EU so treiben:
http://uncut-news.ch/usa/us-army-rueste ... hland-auf/
http://uncut-news.ch/usa/us-%e2%80%aa%e ... zeichnung/
keine Angst ich vermute das schon seit etwa 1 Jahrzehnt. Der Grossteil der deutschen Bewohnerschaft ist unfähig eine klare Analyse zu machen und entsprechend wenig politische Denkzettel werden jede 4 Jahre ausgesendet. Erkennt man schon an den Mitgliedzahlen von Facebook usw. Die AFD oder die Linken werden wohl nie gemeinsam über 20% bekommen und somit immer irrelevant sein im politischen Entscheidungsprozess.
Für eine klare Analyse braucht man Fakten und die haben wir nicht. Wenn man wieder sieht, wie die CDU bei der Herausgabe der Daten mauert, erst die USA fragen muß, was sie an Daten herausgeben darf und wieder versucht, das alles in Angela Merkel-Manier einfach auszusitzen, da weiß man doch, wo die Prioritäten liegen...
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GIN
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von GIN »

Man konnte doch in den "Cabels" die Wikileaks veröffentlicht hatte schon doch sehr viel lesen über die Meinung der US Regierung zu Deutschland
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von Sachse007 »

... dann sollte doch die Bundesregierung damit anfangen, daraus die Konsquenzen zu ziehen. Gibt es da nicht so etwas wie einen Amtseid?
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von GIN »

Sachse007 hat geschrieben:... dann sollte doch die Bundesregierung damit anfangen, daraus die Konsquenzen zu ziehen. Gibt es da nicht so etwas wie einen Amtseid?
Das machen die doch, sie sagen sie wollen mehr Europa :D
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von lausi »

Sachse007 hat geschrieben:... also, ich traue den USA noch ganz andere Dinge zu (und hier einmal keine russische website):
http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_ ... Italien%29
Also, wozu sich noch Feinde zulegen, wenn man solche Freunde hat...
Hier hat wohl jemand das Vertrauen zu seinen Vasallen verloren:
Die US-Sonderbeauftragte Victoria Nuland ist in Moskau eingetroffen. ... Nuland wird mit dem russischen Außenminister Lawrow zusammentreffen. Die Diplomatin war zuvor in Kiew gewesen und hatte angekündigt, die Amerikaner wollen sich ab sofort direkt an den Verhandlungen über die Zukunft des Donbass beteiligen und die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen selbst überwachen. Nuland, die mit ihrem Spruch „Fuck the EU“ zu Beginn des Umsturzes in Kiew berühmt geworden ist, traut den europäischen Partnern nicht. Angela Merkel ist wegen der Spionage-Affäre geschwächt – das haben auch die Amerikaner bemerkt. Schon vor Nulands Moskau-Reise war US-Außenminister John Kerry mit Präsident Wladimir Putin zusammengetroffen, um sich in Fragen der Weltpolitik mit den Russen abzustimmen.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... kontinent/

Ob mal nicht die "Schwächung" Angela Merkels aus dieser Richtung kommt...
Schließlich wird die Spionage-Affäre ausgerechnet dann von den Leitmedien publiziert, als eine eigenständige europäische Politik erkennbar wird.
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Re: STRATFOR: "US-Imperialismus in UKR/RUS/EUR"

Beitrag von Sachse007 »

... und ich hätte hier zu gern Mäuschen gespielt. Könnte interessant sein, zu erfahren, was der Kreml der "netten" Frau Nuland mitzuteilen hat.
Das würde meiner Bildung guttun. Ob Russland mit ihr Klartext redet oder doch eher dem "Merkel-Prinzip" folgt? Wobei die USA Klartext ja nicht gewohnt sind...

http://de.sputniknews.com/zeitungen/201 ... 64973.html
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