Der Bericht ist ja für den Sommer angekündigt und ich nehme jetzt schon Wetten an, wer den Schwarzen Peter bekommt.Sachse007 hat geschrieben:Noch weiß keiner, wer das Flugzeug vor einem Jahr wirklich abgeschossen hat.
Eine direkte Beteiligung von Russland kann auch nicht nachgewiesen werden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kam nie ein Befehl aus Moskau oder von einer untergeordneten Instanz, die MH17 vom Himmel zu holen. In die Rolle der Verdächtigen hat sich Russland am Anfang selbst manövriert, da sie mit schnellen Schuldzuweisungen und Ablaufbeweisen aufwarteten, ja sogar dazu passende Beweise produziert hatten.Klar ist nur, dass, wenn es wirklich zwingende Beweise für Russlands Schlud gegeben hätte, sich alle Politker der westlichen Welt vor Haß und mit Sanktionen überschlagen hätten. Aber seltsamerweise zieht da irgendwie Ruhe ein und man ist um Vergessen bemüht.
Die sind genau so dämlich, denn mit falschen Stolz wollten sie nicht zugeben, dass sie sich ihre diversen BUK-Systeme in Lugansk und 2 Einheiten in Donetzk von den "Freiheitskämpfern" klauen ließen.Und die Ukraine hat derlei ja schon einmal hinbekommen und geleugnet.
Das die einen Haufen Dreck am Stecken haben ist doch kein Geheimnis, allenfalls ist die globale Verteilung etwas unübersichtlich. Andere können das genau so gut, passen aber nicht gerade in die Strategie der aktuellen Schlammschlacht.Niemand weiß, was die Amerikaner ....
Aber nun alles permanent in einen großen Topf zu schmeißen, bringt die Aufklärung der Missstände in einem umgrenzten Gebiet kaum weiter.
Guantamo und Syrien liegen nun mal nicht in der Ukraine und Erkenntnisse aus dem Kalten Krieg bis 1990 kann man schlecht auf die aktuelle Situation projizieren. Die Stars gehören ins Rampenlicht und nicht die Statisten!
Es gehört schon zum System der hier bevorzugt übernommenen und geglaubten Berichterstattung, auf andere Schauplätze auszuweichen, statt erst einmal die direkt Beteiligten unter die Lupe zu nehmen.
Zu gerne wird von den offensichtlichen Geschehnissen abgelenkt, vorzugsweise durch Überbewertung der Begleitfaktoren, die dann auch noch bunt ausgemalt und zu Auslösern des Dilemmas hochstilisiert werden.
